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Mit alten Materialien Neues schaffen!

Dorfbackhaus aus alten Baumaterialien neu erstellt Brot aus dem Backhaus

Speziell in dörflichen Bereichen war ein Backhaus bis in die 1960er Jahre verbreitet. Regelmäßige Backtage der Gemeindemitglieder sparten den Bäcker, den eigenen Ofen und Energie. Zudem stellte der Backtag eine wichtige, soziale Komponente dar. Hier wurden Neuigkeiten beim Warten auf Brot und Kuchen ausgetauscht.
Neben dem eigentlichen Ofenraum gab es manchmal auch Nebenräume, in denen die vor- oder nachbereitenden Arbeiten durchgeführt werden konnten. Der Ofen musste stundenlang vorgeheizt werden, damit sich die Hitze richtig verteilte. Die Befeuerung erfolgte in der Regel mit knochentrockenem Holz.


Manche Backhäuser wurden renoviert und werden heute für touristische Zwecke genutzt, in dem einmal oder mehrmals jährlich Backhausfeste gefeiert werden. Dort können die Gäste dann unter Anleitung selbst backen.
Heutzutage sind kleine Backhäuser auch auf vielen Bauernhöfen zu finden. Dort dienen sie jedoch nicht mehr als Backort, sondern als Zusammenkunftsort. Bei kleineren Feierlichkeiten setzt man sich mit seinen Gästen ins Backhaus. Ohne, wie in alten Zeiten auf Brot zu warten.

Quelle: http://www.wikipedia.de

Foto:
ANTIK-NATUR
 
 
 
Tiere im Garten

Nistkästen

Wer bisher noch keine Nistkästen aufgehängt hat, und dieses noch tun möchte, sollte sie jetzt, deutlich vor dem Brutbeginn, raushängen. Am Verbreitesten sind die Nistkästen für Meisen, doch gibt es auch eine Reihe andere Nistkasten-Modelle, die im Garten sinnvoll eingesetzt werden können (z.B. Halbhöhlen für die Rotschwänze oder Fledermauskästen). Beachten Sie bitte, dass die Kästen fest angebracht sind, damit sie im Wind nicht schaukeln. Man kann sie ein wenig nach vorne neigen um zu verhindern, dass Regen hineinläuft. Die Öffnung sollte nach Osten oder Südosten zeigen. In einem Garten von unter 500m² sollte nur ein Meisenkasten hängen, um unnötige Konkurrenz zu verhindern. Alle Nistkästen, die noch hängen, sollten Sie spätestens jetzt säubern.


 


 


Es wird Frühling im Garten


Mit den ersten Sonnenstrahlen erwacht der Garten langsam wieder zum Leben. Die ersten Schneeglöckchen stecken ihre Köpfchen aus der Erde und der Rasen beginnt erneut
zu wachsen. Besonders im Frühjahr hat der Hobbygärtner Einiges tun, um den Garten nach den langen Wintermonaten wieder auf Vordermann zu bringen. So sollten zunächst alle Gartengeräte auf ihren Zustand hin überprüft werden. Auch die Gartenmöbel sollten nun eine Grundreinigung und eventuell einen neuen Anstrich erhalten. Langsam wächst auch das Unkraut wieder, dieses muss natürlich regelmäßig entfernt werden, die Beete  müssen abgeräumt und vom restlichen Laub befreit werden. Zu groß gewordene Stauden sollten geteilt und eventuell umgesetzt werden. Die Obstbäume erhalten jetzt ihren Baumschnitt, auch die Rosen und andere Gehölze müssen im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Dünger und Kompost wird auf den Beeten verteilt und Kübelpflanzen umgetopft. Es ist einiges zu tun.

Frühling im Garten ist wieder Pflanzzeit. Wenn der Boden nicht mehr gefroren ist und sich die Feuchtigkeit langsam verzogen hat, kann langsam mit dem Pflanzen begonnen werden. Während manchen Pflanzen später Frost nichts ausmacht, reagieren andere sehr empfindlich auf niedrige Temperaturen. Deshalb sollte mit dem Einsetzen bis Mitte Mai gewartet werden. Jetzt können neue Beete angelegt
und Sommerpflanzen ausgesät werden. Auch der Gemüse- und Kräutergarten kann nun wieder aktiv genutzt werden.

Auch dem Rasen muss viel Aufmerksamkeit gewidmet werden, wenn es Frühling im Garten wird. Nutzen Sie eine scharfe Harke, um abgestorbene Gräser und Moos zu entfernen. Um das natürliche Wachstum anzuregen eignet sich  Komposterde, Torfdünger oder organischer Dünger. Beginnt der Rasen dann kräftig zu wachsen, kann er wieder regelmäßig gemäht werden. Nutzrasen sollte in Frühling und Herbst nicht länger als drei Zentimeter sein. Nach dem ersten Mähen sollte der Rasen etwas nachgedüngt werden.

Wenn die Sonne wieder das Wasser erwärmt, erwachen auch die Bewohner im Gartenteich. Doch nicht nur sie werden munter, auch die Algen beginnen zu wuchern. Um das biologische Gleichgewicht zu erhalten, sollten diese entfernt werden. Für abgestorbene Pflanzenreste genügt ein einfacher Teichkescher. Hartnäckigen Verschmutzungen und Algen hingegen lassen sich meist nur mit dem Teich-Sauger beikommen. Ab Frühlingsbeginn sollte der Hobbygärtner Filtersystem einsetzen, regelmäßige Tests halten ihn zudem über die Wasserqualität auf dem Laufenden.

Foto: Peter Gagstädter/PIXELIO
www.pixelio.de


 


 


 

Baustoffhändler

Gute Händler für alte Baustoffe zu finden, ist manchmal nicht leicht.
Hier finden Sie die besten Anbieter für alte und historische Baustoffe im In-, und Ausland.

[Anbieter...]

Arbeiten im Nutzgarten

Schnitt der Obstgehölze im März abschließen.
Bei Bedarf auf Beeten Kompost- oberflächlich einarbeiten
Kräutergarten: Estragon, Liebstöckel, Zitronenmelisse können jetzt geteilt oder gesät werden. Lavendel um circa ein Drittel zurückschneiden (aber nicht bis ins alte Holz). Petersilie aussäen.
Salat, Möhren, Radieschen und Zwiebeln säen
Kartoffeln erst ab ca. 7 °C Bodentemperatur setzen
Paprika- und Tomatenpflanzen auf der Fensterbank vorziehen, Tomatenstäbe aus dem Vorjahr gründlich reinigen (Krautfäule!)
Erdbeerbeet flach hacken, anschließend mulchen
An warmen Tagen: Gewächshäuser und Frühbeete lüften

Arbeiten im Ziergarten

Narzissen, Osterglocken, Hyazinthen und Tulpen düngen
Schneeglöckchentuffs können nach der Blüte geteilt und dann direkt wieder eingegraben werden
Rittersporn, Schleierkraut, Kornblume oder Klatschmohn im Freien aussäen
Primeln und Stiefmütterchen pflanzen
Dahlienknollen zum Austreiben in Topf pflanzen
Bei winterfester Heide die abgeblühten Triebe zurück-schneiden
An warmen Tagen: Kälteschutz wie Vlies, Bastmatten oder Folie von den Pflanzen nehmen
Immergrüne Hecken zurück-schneiden

Arbeiten am Rasen

Durch Frost entstandene Unebenheiten mit einer Walze wieder flachwalzen
Rasen mähen und dann vertikutieren ggf. an Beeträndern Rasenkanten abstechen
Wer nicht vertikutieren möchte: Rasen vor dem Austrieb kräftig durchrechen und lüften
Anschließend düngen und/oder nachsäen
 

Schädlingsbekämpfung

Leimringe um die Obstbäume werden spätestens jetzt befestigt, damit kriechende Schädlinge nicht zur Eiablage in die Krone gelangen. Kragenfäule und Krebs werden jetzt großräumig ausgeschnitten.