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Mit alten Baustoffen kreativ gestalten
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Artikel der Kategorie Januar, 2009

Liegt der Fehler im Detail?

Januar 29, 2009 Von: Karl-Heinz Kategorie: Was mich bewegt Noch keine Kommentare →

Ich versuche nun schon heute den ganzen Tag Bilder von Flickr auf meinen Blog zu bringen. Dazu muss ich natürlich meinen Blog bei flickr.com anmelden. Hab ich auch und so wie ich das sehe auch mit der richtigen Adresse. Leider kommt immer wieder die Meldung: Adresse nicht richtig. Habe versucht über das Forum von Flickr eine Antwort zu bekommen. Leider null. Eine Suche bei Google hat bisher auch nichts gebracht: Nun da muss ich wohl noch ein wenig suchen, bis ich sagen kann: “Da werden Sie geholfen”


Bauidee – Schlafen im Sprinter

Januar 28, 2009 Von: Karl-Heinz Kategorie: Basteln, Bauideen Noch keine Kommentare →

Eigentlich sind wir nicht so für das Campen, und auch nicht für einen Urlaub am gleichen Platz wie Hotel und so. Wir möchten im Urlaub etwas sehen und erleben. Meist fahren wir ohne große Planung in eine betsimmte Richtung, mit einem bestimmten Endziel. Wie zum Beispiel Kroaten. Unterwegs halten wir dann an wo wir möchten, weichen auch schon mal etwas von der Strecke ab, bewundern das Land und die Sehenswürdigkeiten. Zugegeben gestaltet sich die Quartiersuche zur Nacht manchmal problematisch, aber wir haben bisher immer eine Übernachtungs- möglichkeit gefunden.
Da wir einen Sprinter hatten, entstand der Gedanke, diesen für Urlaubsfahrten und Übernachtungen zu nutzen. Der Aufwand dafür sollte nicht so groß sein, der Einbau des Bettes und der Schränke sollte sich schnell bewerkstelligen lassen – wir wollten ja kein Wohnmobil bauen. Das Ergebnis ist auf den folgenden Bildern zu sehen.
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Das Grundgestell- auch Liegefläche genannt- besteht aus 20 mm Tischlerplatten und 18 mm Multiplexplatten. Die Größe der Liegefläche richtet sich selbstverständlich nach dem Nutzer. Unsere hatte die Maße 172 x 190 cm. Hierbei sind die 172 durch die Sprinterbreite vorgegeben. Die Auflage für die Liegefläche besteht aus drei hochgestellten 20 mm Tischlerplatten (ca. 150 cm lang), die bis zum Ende der Radkasten und in der Höhe über die Radkasten reichen. Diese werden in eine vorn quergestellte Platte (Stirnplatte 1), auf der sich aus Leisten hergestellte Nuten befinden, eingeschoben und dann seitlich durch die Leisten verschraubt. Auch die senkrecht stehenden Platten (alle) sind mit kleinen Bauwinkel am Boden verschraubt. Davor kommt dann noch ein Bettkasten. Die Breite (Tiefe) ergibt sich aus der gewählten Bettlänge. Bei uns waren es 40 cm. Dazu wird Stirnplatte 2 vor die Stirnplatte 1 gestellt und mit zwei 40 cm tiefen Platten, die wiederum in die aus Leisten hergestellte Nuten haben, eingeschoben und verschraubt.
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Die Liegefläche selbst besteht aus drei einzelnen Deckplatten. Die Teilung erfolgt in Querrichtung. Die Breite (Tiefe) der ersten Deckplatte, von Innen aus gesehen, ergibt sich aus dem darunterliegenden Kasten. Der Aufbau des Kopfteils ist aus dem Bild ersichtlich und kann variabel gestaltet werden. Wir haben den gesamten Boden (vor Einbau des Bettes) mit Fußbodenbelag ausgelegt. Macht sich besser, wenn man etwas in den Bettkasten legen möchte- außerdem wird der unschöne Fussboden abgedeckt und man kann in Strümpfen laufen.
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Zum kochen und aufbewahren haben wir zwei alte Küchenschränke in den Transporter gestellt und mit der Wand verschraubt. Hier hatten wir dann auch die Gasflasche (mit Halterung), Wasserbehälter, Töpfe und anderes Geschirr untergebracht. Im hinteren Bereich verstauten wir Koffer, Klappstühle, Tisch, Sonnenschirm und noch viele andere Sachen. Da unser Sprinter im Dachbereich nicht verkleidet war, konnten wir auch hier noch Stauraum für Bettzeug u.s.w. schaffen. Dazu wurden auf den oberen Rand der Seitenwand drei gehobelte Dachlatten und auf diese zwei 12 mm Multiplexplatten aufgelegt und miteinander verschraubt. Nun muss das Ganze noch gegen verrutschen gesichert werden.
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Als Sicht und Sonnenschutz haben wir am Zwischenboden zwei handelsübliche Rollos angebracht, die wir dann am Kopfteil des Bettes fixiert haben.
Insgesamt haben wir so mehrere Fahrten durch Deutschland, Schweden, Östereich und Kroatien unternommen. Wir fanden immer einen guten Schlafplatz und konnten sehr gut schlafen. Und für die anderen Dinge wie Duschen u.s.w. gab es genügend Möglichkeiten in öffentlichen Einrichtungen oder Tankstellen.


Bauidee – Frästisch aus alten Sägetisch

Januar 26, 2009 Von: Karl-Heinz Kategorie: Basteln, Bauideen Noch keine Kommentare →

Beim Aufräumen der Werkstatt bin ich auf einen alten Sägetisch, den ich mir früher mal für die Handkreissäge gebaut hatte, gestoßen. Da ich für meine Oberfräse schon immer einen Frästisch haben wollte, mir die aus dem Baumarkt aber nicht gefallen, entschloß ich mich kurzerhand zum Eigenbau eines Solchen. Eine Bauanleitung hatte ich schon mal in der Zeitschrift “Selbst ist der Mann” gesehen. Kurz gekramt und ich hatte die Zeitschrift in der Hand. Restabschnitte von Tischler- und Sperholzplatten hatte ich auch noch zu liegen (ich hatte die Platten mal für einen Liegeplatz im MB-Sprinter gekauft- die Anleitung dazu stelle ich später mal vor) und schon konnte die Arbeit beginnen.Frästisch
Nach etwa zwei Stunden war das Werk vollbracht. Jetzt fehlt nur noch ein wenig Farbe am Untergestell und die Bohrung für die Oberfräse und die Arbeit kann beginnen.
Das Untergestell:
Das Untergestell besteht aus Winkeleisen 30 x 30 mm. Der Rahmen auf dem die Grundplatte aufliegt und verschraubt wird ist 380 x 380 mm. Die Füße sind der Höhe der Oberfräse anzupassen. Bei mir betragen sie 270 mm. Plus Rahmen ergibt sich somit eine Gesamthöhe des Untergestells von 300 mm. In den Rahmen werden auf jeder Seite 3 Löcher von je 8 mm gebohrt. Zwei Löcher sind für die Befestigung des Anschlags gedacht und sind etwa 50 mm von der Rahmenkannte zu bohren.
Die Grundplatte:
Die Grundplatte aus 18 mm Multiplex ist 400 x 400 mm groß. In die Grundplatte, sind abhängig von der verwendeten Oberfräse, die Fräsbohrung und die Bohrungen für die Befestigung der Oberfräse zu bohren. Zur Befestigung der Grundplatte sind Bohrungen, entsprechend des Untergestells, herzustellen. Hier ist wieder darauf zu achten, dass die Bohrlöcher richtig versenkt werden, damit wir später eine glatte Oberfläche erhalten.
Der Anschlag:
Der Anschlag ist einfach aufgebaut. Er besteht aus zwei Multiplexplatten (400 x 80 mm ) die Stumpf aufeinander geleimt und verschraubt und mit zwei Brettchen (siehe Bild) stabilisiert werden. In beide Platten muß nun noch die Aussparung für den Fräser eingearbeitet werden. Dazu ist jeweils mittig am Rand eine 40 mm Bohrung einzubringen und anschließend aufzuschneiden. In die Grundplatte des Anschlages sind die Schlitze für die Verstellschrauben (M8 x 80 mm) einzuarbeiten. Diese sollten etwa 9 mm in der Breite betragen. Die Befestigung selbst erfolgt mit o.g. Schrauben, Unterlegscheiben und Flügelmuttern.
Wer möchte kann sich dann noch ein Absaugkästchen bauen und aufsetzen.


Ein Sonnentag im Winter

Januar 25, 2009 Von: Karl-Heinz Kategorie: Landleben Noch keine Kommentare →

Heute Vormittag habe ich zusammen mit Rex den Lagerplatz kontrolliert. Unser Kater Felix, mag es überhaupt nicht, wenn man ihn nicht mit nimmt. Also kam er keine zwei Minuten später laut miauend hinter uns her, um es sich dann auf einer Plattenab- deckung in der Sonne bequem zu machen und unser Treiben zu beobachten. Rex ließ es sich natürlich nicht nehmen und begrüßte Felix schwanzwedelnd und mit einen kleinen Nasenstubser auf dem Platz.Felix und Rex in der Wintersonne Am Nachmittag unternahmen wir wie immer einen kleinen Spaziergang. Heute war meine Frau dabei und Rex freute sich umso mehr, denn sie kann leider nur am Wochenende mitkommen.


Ist unsere Landschaft eine Müllkippe?

Januar 16, 2009 Von: Karl-Heinz Kategorie: Was mich bewegt Noch keine Kommentare →

Seit etwa vier Jahren wohne ich wieder in meiner alten Heimat – in der Altmark. Und seit etwa zwei Jahren habe ich meinen Hund Rex. Täglich gehen wir, meist zur gleichen Zeit, spazieren. Überwiegend die gleiche Strecke. Der Weg, den wir gehen ist eigentlich eine landwirtschaftlich genutzte Straße, auf der einen Seite mit einer Schutzbepflanzung versehen auf der anderen Seite schließt sich gleich der Acker an. Bereits in den Sommermonaten ist mir aufgefallen, daß am Wegrand vereinzelt Flaschen lagen – sogenannte Taschenwärmer. Hin und wieder war, durch das Grün der Anpflanzung, auch mehr zu sehen – Müll. Jetzt nachdem der erste Schnee geschmolzen ist, das Gras am Boden liegt, kann man das ganze Ausmaß der Verschmutzung erkennen. Flaschen und Gläser in allen Größen, oft sogar noch gefüllt und verschlossen. Töpfe, Büchsen, Handfeger, Blumentöpfe- mit und ohne Inhalt – Tetrapacks, Mc Donalds Packungen, Müllbeutel und vieles mehr.
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Garten- und Laubabfälle sind da noch das kleinere Übel. So mancher nutzt diesen Vegetations- streifen, der ja auch als Unterschlupf für unsere heimischen
Vögel und andere Tiere gedacht ist, als kostenlose Müllkippe. Ich habe mich schon des öfteren gefragt, wo kommt denn “Dieser” oder “Jener” mit seinen leeren Eimer her – er hat doch wohl nicht etwa?
Doch er hat! Da fragt man sich was in den Köpfen dieser Leute vor sich geht.
Na dann, schönen Tag noch.


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