Es schneit wieder
Heute Nachmittag begann es mal wieder zu schneien:
Rex konnte nicht genug bekommen und freute sich sehr über den Schnee.
Blick über das verschneite Backhaus:
Heute Nachmittag begann es mal wieder zu schneien:
Rex konnte nicht genug bekommen und freute sich sehr über den Schnee.
Blick über das verschneite Backhaus:
Graupner und Rösener planen die Zukunft ihrer Firma mit neuen Akzenten: Das Programm wird sich vom derzeit noch angebotenen Komplettsortiment zu Schwerpunkten entwickeln, die sich am besten mit der Ausstrahlung von “Hephästos”, dem griechischen Gott des Erdfeuers und der Schmiedekunst
vergleichen lassen. Es geht in erster Linie um “Wärme” und hier ganz konkret um Wärme durch Holz.
In Zusammenarbeit mit einem Ingenieurbüro werden antike Kachelöfen, die die Tradition der Berliner Stadtwohnungen prägten, abgebaut und später wieder aufgebaut.Eine weitere Besonderheit sind Lehmöfen als Zentralheizungen, die meist vom Flur aus befeuert werden und mehrere neben- und übereinanderliegende Räume erwärmen. Diese Unikate werden nach frei gestalteten Modellen der Kunden konstruiert und besitzen meist eine beheizte Sitzbank und Rückenlehne. Im Gegensatz zu der herkömmlichen Öl- oder Gasetagenheizung bieten diese Lehm- und Kachelöfen den Vorteil eines angenehmen Raumklimas, da 80% der Wärme als Strahlung und nur 20% als Konvektion abgegeben werden. Im Sinne des wachsenden baubiologischen Bewußtseins und der Problematik der begrenzten Verfügbarkeit fossiler Brennstoffe möchten Graupner und Rösener die Heiztradition auf der Basis des nachwachsenden, einheimischen Rohstoffes Holz wieder attraktiv machen.
Quelle: “Auf der Suche nach historischen Baumaterialien”
Mila Schrader Edition :anderweit, ISBN 3-931824-10-1
Bilder: Firma Graupner-Rösener GbR
Wer beim Neubau alte (historische) Baustoffe einsetzen möchte, dem geht es nicht darum, besonders günstig zu bauen, denn alt (gebraucht) gekauft heißt noch lange nicht Geld gespart. Denn ein billiges Vergnügen ist der Hang zu altem Material nicht. Hier gilt eine einfache Grundregel: Alte (historische) Baustoffe kosten etwa gleich viel wie vergleichbare Neuware oft sogar noch etwas mehr. Dem Bauwilligen geht es darum: es muss auch nach etwas besonderem und individuellem aussehen.
Der Bauherr sollte aber schon bei der Planung wichtige Details beachten. So sind alte Innentüren zum Beispiel oft besonders hoch. Für den Neubau bedeutet es dann, die Türöffnungen den vorhandenen Maßen anzupassen. Gegebenenfalls ist sogar eine Anpassung der Deckenhöhe von Nöten. Ein weiteres Problem sind die heutigen, hohen Anforderungen an die Wärmeisolierung. Alte Fenster lassen sich beispielsweise als Kastenfenster umbauen und zusätzlich isolieren. Türen lassen sich meist von innen aufdoppeln, so dass sich der Wärmeverlust in Grenzen hält.
Bei alten Fußböden ist zu beachten, dass die Bodenplatten bis zu 2 cm (oder mehr) dick sein können und im Dickbett verlegt werden müssen. Alte Holzböden, wie Dielung oder Parkett benötigen einen entsprechenden Unterbau auf dem dann der Boden verlegt werden kann.