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Mit alten Baustoffen kreativ gestalten
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Artikel der Kategorie Februar, 2010

Hochbeet aus alten Baumaterialien selber bauen

Februar 03, 2010 Von: Karl-Heinz Kategorie: Bauideen, Garten 1 Kommentar →

Der Frühling naht, obwohl man das bei diesem Wetter nicht glauben möchte. Es wird also Zeit, sich einmal wieder Gedanken zu machen, was man in diesem Jahr verändern oder neu machen möchte. Wie wäre es mit einem Hochbeet für den Nutzgarten?

Unter einem Hochbeet versteht man Gartenbeete, die nicht ebenerdig angelegt sind, sondern sich über das übliche Beetniveau hinaus erheben. Als Gründe für das Anlegen einer solchen Variante des Gartenbeetes können genannt werden:

* eine frühere Erwärmung des Beetes,
* ungeeigneter, also nicht tiefgründiger oder nährstoffarmer Gartenboden,
* optimale Verwertung der Gartenabfälle,
* behindertengerechtes Betreiben eines Gartens.

Das Hochbeet bietet dem Gärtner auch die Möglichkeit, verrottbare Materialien, wie zum Beispiel Gartenabfälle, im Garten selbst zu verwerten. Wichtig ist jedoch immer eine sonnige und windstille Lage.
Im Hochbeet wächst einiges besonders gut, wie etwa der Kürbis: durch die Zersetzung der untersten Schichten, die aus grobem, halb verrotetem Material des Komposthaufens bestehen sollten, entsteht Wärme von unten, die das Wachstum fördert. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sich bei der Pflege nicht so weit herunter bücken muss, was natürlich davon abhängt, ob das Hochbeet auch hoch genug ist!



Hochbeete lassen sich aus den unterschiedlichsten Materialien gestalten. Eine besonders reizvolle Bauweise ist die Verwendung alter Baumaterialien. So sind Hochbeete aus alten Mauer- oder Dachziegel nicht nur ein Beitrag zur Schonung der Umwelt, sondern auch etwas für das Auge. Hochbeet aus alten Dachziegeln Welche Materialien verwendet werden können hängt zum Einen von der Verfügbarkeit und zum Anderen vom jeweiligen Geschmack ab. Sehr schön in der Ansicht, und sehr gut in der Wärmeaufnahme bei leichten Sonnenschein sind Biberschwanzziegel. Hochbeetwand aus alten BiberziegelnDiese sollten auf Grund ihrer leichten Zer- brechlichkeit, immer nur hochkannt – wie auf dem Bild rechts zu sehen – gestapelt werden.
Rustikal ist auch eine Bauweise aus alten Fichten-/ Kiefern- oder anderen Brettern. Die alte Fassung aus Brettern in Blockbauweise muss an denen senkrecht in die Erde eingebrachten Pfosten befestigt werden. Die Pfosten bringt man am besten in einer Dränageschicht oder einem kleinen Betonfundament im Boden an.
Hochbeet aus alten Brettern
Die Beetoberfläche sollte in etwa 70 bis 80 cm Höhe liegen. Höher sollte man das Hochbeet nicht gestalten da man sonst eine weitere Stabilisierung anbringen müsste. Damit man sehr gut auch in der Mitte des Beetes arbeiten, und die Mitte von beiden Seiten gut erreichen kann, sollte man darauf achten dass das Beet nicht breiter als 1,20 m wird. Um dem Holz seines Hochbeets den Kontakt mit Erde zu ersparen, bringt man innen eine witterungsbeständige Folie an. Durch diese Folie trägt man wesentlich zu einer längeren Haltbarkeit des Hochbeetes bei.


Fundgebiss passt Heimbewohnerin

Februar 02, 2010 Von: Karl-Heinz Kategorie: Landleben Noch keine Kommentare →

Der auf einer Wiese gefundene Zahnersatz gehört älteren Dame aus Arendsee

Fundgebiss Da hat doch eine alte Dame versehntlich ihre Dritten auf dem Mittagsteller liegengelassen und promt landete es im Abfallbehälter. Gefunden wurde es dann Tage später auf einer eingezäunten Wiese, einige Kilometer entfernt vom Ort des Geschehens. Welch ein Glück, dass der Finder sich so seine Gedanken machte und den Fund, nach erfolglosen Telefonaten mit Zahnärzten, der Altmark-Zeitung meldet, die dann wiederum einen Aufruf in einer ihrer Ausgaben startete. Dieser hatte Erfolg und es meldete sich eine Angehörige der Dame aus einem Pflegeheim. Die Frau erklärte am Telefon, dass die alte Dame ihr Gebiss vermisst. Das Gebiss wurde übergeben und nach der Reinigung des Teiles wurde es ausprobiert. Und dann die große Erleichterung: Das Gebiss gehört tatsächlich der alten Dame.
Über das Wie und Was, kann man sich so seine eigenen Gedanken machen. Ich finde, bei den jetzigen Zahnarztpreisen kann man froh sein, dass man noch alle seine Zähne beisammen hat – und die Dame auch!

Foto: Harry Güssefeld

gefunden in der Altmark-Zeitung

Dauerfrost und die Folgen

Februar 01, 2010 Von: Karl-Heinz Kategorie: Wohnen Noch keine Kommentare →

In der letzten Woche ist uns doch die Zuleitung zum letzten Heizkörper eingefroren. Glücklicherweise ist nichts passiert und das Problem konnte relativ schnell behoben werden. Dennoch finde ich, dass eine kurze Info über die möglichen Ursachen, den Einen oder Anderen vor dem gleichen Schicksal bewahren könnte.

Die Zuleitung für die Heizkörper wurden hinter der Abseite von der Gaubenwand zum Dach verlegt. Die Dämmung in diesem Bereich beträgt wie an anderen Stellen auch 200mm zum Dach und ca.100mm zum Zimmer. Dazwischen ist ein Luftraum. Die Rohrleitung liegt hinter der 100ter Dämmung zum Luftraum hin und ist noch einmal gesondert isoliert.

Die wahrscheinliche Ursache ist nun folgendes Problem:

Das letzte Zimmer wurde etwa 2 Stunden vor dem Schlafengehen mit der Reglerstufe 3 beheizt. Die Temperatur lag dann bei ca 18 Grad. Anschließend wurde der Regler zwischen Frostschutz und Stufe 1 gestellt.
Da nun schon seit einigen Tage Dauerfrost, mit Temperaturen bis zu Minus 18 Grad war, hatte sich der Abseitenraum bereits stark abgekühlt und lag im Frostbereich. Das Zimmer war noch warm genug und der Regler des Heizkörpers öffnete nicht. Somit zirkulierte das Wasser nicht mehr und die Rücklaufleitung fror ein.


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