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Mit alten Baustoffen kreativ gestalten
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Artikel der Kategorie März, 2010

Das muss doch mal gesagt werden!

März 06, 2010 Von: Karl-Heinz Kategorie: Alles mögliche, Landleben, Was mich bewegt Noch keine Kommentare →

Heute Nacht hatten wir mal wieder bis zu 20 cm Neuschnee. Der Winterdienst war fleißig unterwegs um die Straßen vom Schnee zu befreien. Eigentlich Lobenswert, wenn da nicht so eine Sache wäre, die mich gewaltig ärgert. Normalerweise fahren die Winterdienstfahrzeuge mit Ihrem Schneepflug besonnen und Rücksichtsvoll. Nur eben heute Nacht mal wieder nicht. Der Fahrer des Schneepfluges muss es so eilig gehabt haben, dass er mit einem solchen Tempo durch den Ort fuhr, dass der Schnee von der Straße bis zu 3 m weit geschleudert wurde und unseren Fußweg nochmals mit der doppelten Menge bedeckte. Somit hatten wir mal wieder auf einer Länge von 70 m, die dreifache Menge Schnee zu schippen. So etwas finde ich ehrlich gesagt unverschämt und Rücksichtslos. Da stellt sich mir eine Frage: Ist man eigentlich verpflichtet einen bereits beräumten Geweg, der durch den Winterdienst wieder zugeschoben wurde, nochmals frei zu schaufeln?

Schnee auf dem Gehweg

Malerei in Silicon: Gemälde für den Außenbereich

März 04, 2010 Von: Karl-Heinz Kategorie: Alles mögliche, Was mich bewegt Noch keine Kommentare →

(3.1.2010) Die von Max Leonhard entwickelte und zu einem expressiven Medium erweiterte Technik der Malerei in Silicon auf Leinwand ermöglicht eine Darstellung von hoher Intensität und überraschender Struktur. Malerei in Silicon öffnet dem klassischen Gemälde sprichwörtlich Tür und Tor: Architekten, Innenarchitekten, vor allem aber Garten- und Landschaftsarchitekten können mit den so entstandenen, uneingeschränkt witterungstauglichen Gemälden die stimmungsvolle Möblierung lauschiger Plätze, schattiger Gartenbereiche und anspruchsvoller Lounges im Außenbereich abrunden:

Silicon Gemälde von Leonhard

Zu den jüngsten Liebhabern der Kunst von Max Leonhard zählt das Seehotel Cortisen in St. Wolfgang im Salzkammergut. Seit Abschluss der Renovierungsarbeiten im Frühjahr 2008 bereichern zwei Silicongemälde des freischaffenden Künstlers den zum See hin gelegenen, idyllischen Außenbereich. In der neu eingerichteten Gartenlounge können Hotelgäste in aller Beschaulichkeit den “Kontakt” betrachten, Leonhards moderne Interpretation des bekannten Motivs von Michelangelo.

Ein zweites Silicongemälde wertet einen bis dahin wenig genutzten, weil schattigen Gartenbereich auf künstlerische Weise auf (Bild oben). Mit seiner warmen Farbgebung strahlt die Komposition “Der Sitzende” gerade jene Wärme aus, die die natürliche Sonne diesem Winkel nicht zu geben vermag. Seit Anfang seines Schaffens thematisiert Max Leonhard Fragen der menschlichen Existenz, wobei er durch die Wahl eines ungewöhnlichen Blickwinkels den Betrachter seiner üblichen Sehgewohnheiten entreißt.

Wie widerstandsfähig Malerei in Silicon gegen jegliche Art der Bewitterung ist, lässt sich am besten bei einem Besuch in Leonhards Atelier in Strobl am Wolfgangsee ergründen. Hier hat der Künstler, der durch Ausstellungen in Göttingen, Ulm, Innsbruck, Linz, Salzburg, Wien, Verona. Triest, Rom Luxemburg und New York weit über die österreichischen Landesgrenzen hinaus bekannt ist, seit mehr als 15 Jahren eine Reihe von Silicongemälden tagein, tagaus und im Verlauf der Jahreszeiten der Bewitterung ausgesetzt, ohne dass auch nur ein Bild Schaden genommen hätte: Sonne, Wind, Eis und Schnee hinterlassen keine Spuren. Die Rahmen der Außengemälde sind aus witterungsfestem Leichtmetall, die Leinwand selbst ist aufwändig mit Silicon und Metallpuder grundiert, was den Gemälden außerdem einen gewissen “Körper” verleiht.

siehe auch für zusätzliche Informationen: Atelier Max Leonhard

gefunden unter: Baulinks

Sichtschutz aus alten Baumaterialien selbst bauen

März 03, 2010 Von: Karl-Heinz Kategorie: Bauideen, Garten Noch keine Kommentare →

Ich muss schon zugeben, er ist nicht überall zu bauen und Jedermanns Sache ist er auch nicht, der Palettenzaun. Aber in den ländlichen Gegenden, hinter den alten Scheunen und Ställen kann man schon, wenn man möchte. Voraussetzung ist natürlich, der Nachbar spielt mit. Sollte eigentlich kein Problem sein, letzendlich ist später nicht mehr viel zu sehen von den Paletten – was jetzt die Seite zum Nachbarn hin betrifft. Wir haben die Paletten mit der Unterseite zum Nachbaurn gesetzt und sie anschließend mit alten Dielen, die nicht mehr für den Wohnbereich geeignet waren, verkleidet. Jetzt blickt Er (unser Nachbar) nicht mehr auf “alte” Paletten, sondern auf “Sichtschutzelemente”, die noch mit einer Holzschutzlasur behandelt werden können.

Sichtschutzzaun aus alten Paletten

Um dem gesamten Zaun genügend Stabilität zu geben, wird er durch alte Eichenbalken, die auf selbstgebaute Balkenschuhe gesetzt wurden, gehalten. Die hier verwendeten Paletten haben eine Größe von 2 x 1 m und sind jeweils auf einer Seite gleichmäßig mit Bretter benagelt. Die Paletten wurden von Innen mit den Balken verschraubt und halten alles fest zusammen. So steht der Zaun nun schon einige Jahre und soll noch in diesem Jahr von unserer Seite aus verkleidet werden. Wir werden darüber berichten!


Beeteinfassung aus alten Baumaterialien selbst bauen

März 01, 2010 Von: Karl-Heinz Kategorie: Bauideen, Garten Noch keine Kommentare →

Wer seinen Garten natürlich gestalten möchte, sollte auch natürliche Materialien verwenden. Und wenn man diese Materialien dann eventuell noch kostenlos bekommt freut man sich umso mehr. Es müssen halt nicht immer die gekauften, grauen Rasenkanten sein. Mit etwas Kreatvität kann man auch aus anderen Materialien eine funktionale Rasenbegrenzung schaffen. Als Material eignen sich zum Beispiel auch Reststücke von alten Fachwerkeichenbalken oder sogenannte Riegel (das sind die kürzeren Balken die quer die Stiele miteinander verbinden). Aus diesem Holz kann man hervorragend Palisaden herstellen. Die als Beeteinfassung die im Handel angebotenen Rundhölzer in der Haltbarkeit bei Weiten übertreffen.

Beeteinfassung aus alten Eichenbalken

Die geschnittenen Palisaden sollten so lang sein, dass mindestens die Hälfte des Holzes eingegraben werden kann. Unsere Hölzer hatten eine Länge von 25 bis 40 cm .Zur Vorbereitung der Verlegung der Palisaden wird an den gewünschten Grenzen ein entsprechend breiter Graben ausgehoben und mit Sand leicht angefüllt.
Die Palisaden werden nun Stück für Stück Schmalseite an Schmalseite verlegt verfüllt und festgestampft. Je nach gewünschter Höhe kann man auch unterschiedliche Holzlängen nebeneinander verlegen. So können Sie auf diese Weise ihrem Garten eine besondere Note geben.


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