Alternative Bauweise – ein Flaschenhaus!
Plastikflaschen sind ein globales Müllproblem, besonders in den lateinamerikanschen Ländern wie Hondursa, Kolumbien, Bolivien aber auch Indien. Dem deutschen Zimmermann Andreas Froese kam nach einer großen Feier in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa die Idee: Aus den zehntausenden PET-Flaschen, die nach dem Fest herumliegen, doch etwas machen.
Zusammen mit Einwohnern aus Tegucigalpa hat er Flaschen mit Erde und Bauschutt gefüllt und systematisch aufeinander geschichtet. Mit Lehm oder Mörtel vermauert, entstehen so stabile Häuser. Das Plastikhaus trotzt selbst Erdbeben von einer Stärke von bis zu 7,2 oder kleineren Überschwemmungen. da das Prinzip sehr einfach ist konnten die Dorfbewohner ihre Häuser bald in eigener Regie weiterbauen. Mittlerweile gibt es fünfzig Plastikflaschenhäuser in Honduras, Kolumbien und Indien oder Bolivien.
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