Ist unsere Landschaft eine Müllkippe?
Seit etwa vier Jahren wohne ich wieder in meiner alten Heimat – in der Altmark. Und seit etwa zwei Jahren habe ich meinen Hund Rex. Täglich gehen wir, meist zur gleichen Zeit, spazieren. Überwiegend die gleiche Strecke. Der Weg, den wir gehen ist eigentlich eine landwirtschaftlich genutzte Straße, auf der einen Seite mit einer Schutzbepflanzung versehen auf der anderen Seite schließt sich gleich der Acker an. Bereits in den Sommermonaten ist mir aufgefallen, daß am Wegrand vereinzelt Flaschen lagen – sogenannte Taschenwärmer. Hin und wieder war, durch das Grün der Anpflanzung, auch mehr zu sehen – Müll. Jetzt nachdem der erste Schnee geschmolzen ist, das Gras am Boden liegt, kann man das ganze Ausmaß der Verschmutzung erkennen. Flaschen und Gläser in allen Größen, oft sogar noch gefüllt und verschlossen. Töpfe, Büchsen, Handfeger, Blumentöpfe- mit und ohne Inhalt – Tetrapacks, Mc Donalds Packungen, Müllbeutel und vieles mehr.
Garten- und Laubabfälle sind da noch das kleinere Übel. So mancher nutzt diesen Vegetations- streifen, der ja auch als Unterschlupf für unsere heimischen
Vögel und andere Tiere gedacht ist, als kostenlose Müllkippe. Ich habe mich schon des öfteren gefragt, wo kommt denn “Dieser” oder “Jener” mit seinen leeren Eimer her – er hat doch wohl nicht etwa?
Doch er hat! Da fragt man sich was in den Köpfen dieser Leute vor sich geht.
Na dann, schönen Tag noch.

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