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Mit alten Baustoffen kreativ gestalten
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Artikel der Kategorie ‘Baumaterialien’

Achteck – Brunnen aus alten Eichenholzriegeln

Januar 23, 2010 Von: Karl-Heinz Kategorie: Bauideen, Baumaterialien Noch keine Kommentare →

Holzbrunnen aus alten Eichenholzriegeln Wer im Winter die Möglichkeit und Lust dazu hat, kann sich für den Garten einen Holzbrunnen aus alter Fachwerkeiche bauen, so wie auf dem nebenstehenden Foto zu sehen. Die Maße sollte jeder für sich selbst festlegen.
Zunächst werden 24 Stück alte Eichenriegel in der Länge zwischen 80 bis 100 cm benötigt. 16 Stück hiervon werden für den unteren und oberen Rand benötigt. 8 davon als Seitenpfosten. Entsprechend der gewünschten Größe des Brunnens, werden die 16 Eichenriegel auf exakt die gleiche Länge geschnitten, legt einmal acht Stück als Achteck aus und zeichnet an den Ecken das überstehende Holz an, um es dann später abzusägen. Natürlich kann man hierzu eine entsprechende Winkelschablone verwenden, die dann auch für das Anzeichnen der Überlappungen an Enden (Ecken) verwendet wird. Die Aussparungen werden an allen Balkenstücken gleich tief ausgeführt (jeweils die Hälfte des des Balkenquerschnitts) dann hat man später die wenigsten Probleme und die Hölzer liegen alle in der gleichen Höhe. Dann kann schon der untere Ring zusammengesteckt werde. Wir haben zur Befestigung der Hölzer untereinander Holznägel verwendet. Dazu wird an den Überlappungs-
stellen ein entsprechend großes Loch durch beide Überlappungen gebohrt und dann ein Holznagel fest eingeschlagen, der dann oben und unten abgeschnitten werden muß. Der zweite Ring wird nach dem gleichen Prinzip hergestellt.
In die Seitenpfosten sind seitlich Nuten einzuarbeiten, die der Aufnahme von Brettern (Eiche) dienen. Zur Vereinfachung – es wirken an dem Brunnen keine statischen Kräfte ein – wurden die Pfosten nicht verzapft, sondern auch mit jeweils einen Holznagel oben und unten befestigt. Dieses erfolgt am Besten von der Innenseite aus indem schräg durch den Seitenpfosten und Sockelring gebohrt wird. Sind die Seitenpfosten befestigt, werden die Seitenbretter eingeschoben und zunächst vier Balken des oberen Rings, die sich gegenüberliegen müssen aufgelegt und von oben mit einem Holznagel auf dem Seitenpfosten genagelt. Dann werden die letzten vier Hölzer aufgelegt und ebenfalls mit Holznägeln gesichert. Der Sockel und der Holzschutz (sofern erwünscht) können dann individuell gestaltet werde. Unser Sockel besteht aus alten Sandsteinelementen, die an einem Fachwerkhaus als Sockel verwendet und von uns mit der Flex auf Länge und Gehrung geschnitten wurden.

Verarbeitung von Mauerziegeln

Januar 18, 2010 Von: Karl-Heinz Kategorie: Bauideen, Mauerziegel Noch keine Kommentare →

Mauern ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn man nicht gerade ein ganzes Haus selbst bauen möchte. Eine Vorsatz – oder nachträgliche Zwischenwand einziehen kann jeder zumindest dann, wenn er einige Grundkenntnisse besitzt und die Grundregeln für das Mauerer-Handwerk beachtet. Auch Ausbesserungsarbeiten am Fachwerk sind möglich.
Vor dem Anlegen des Mauerwerks sind alle notwendigen Maße einzumessen. Die erste Mauerschicht muss besonders sorgfältig -waagerecht- ausgerichtet sein. Dazu richtet man zunächst die Ecksteine richtig aus und legt dann an diesen Steinen die Richtschnur an. Bei Mauerecken werden erst die Eckverbände angelegt und mehrere Schichten hochgemauert dann wird zwischen den Ecken das Mauerwerk gefüllt. Der Verband ist natürlich einzuhalten. Der Fugenausgleich erfolgt immer in der Mitte des Mauerwerkes.
Für das Anlegen und Hochmauern des Mauerwerks sind die nachfolgenden Grundregeln einzuhalten:

  1. nur Ziegel von gleicher Höhe in einer Schicht verwendet werden, damit die Lagerfuge durchgeht.
  2. die Ziegel von losen Kalkresten befreit sind und sie bei trockenem Wetter angenäßt werden.
  3. der Mauermörtel muss gut durchgerührt und plastisch sein, denn zu trockener Mörtel hält nicht gut.
  4. die Lager- und Stoßfugen sind mit Mörtel vollflächig aufzutragen.
  5. ein gesetzter Stein darf nur im frischen Mörtelbett bewegt werden, hat er einmal angezogen, würde man ihn wieder lösen.
  6. der Mörtel ist am nicht versetzten Stein aufzutragen
  7. sind das Mauerwerk und die Mauerziegel gefroren darf nicht weitergemauert werden.
  8. das frische Mauerwerk ist generell vor Frost zu schützen.

Um das Mauerwerk zu errichten, benötigt man Mörtel. Mauermörtel besteht aus Bindemittel, Zuschlagstoffe und Wasser. Die Mörtelzusammensetzung und die Anforderungen an die Druckfestigkeit werden in der DIN 1053 Teil 1 geregelt. Bei kleineren Maurerarbeiten sollte man auf Fertigmischungen, die auschließlich unter Zugabe von Wasser und durch Mischen verarbeitbar gemacht werden, zugreifen.

Mauer aus alten Mauerziegeln
Mauer im sogenannten Stil des “Ruinenbau” errichtet.

Alte Mauerziegel für die Bausanierung

Dezember 02, 2009 Von: Karl-Heinz Kategorie: Baumaterialien Noch keine Kommentare →

Baustoffe, Baumaterialien und Bauelemente für Handwerker und Profis.

Die Preisangaben sind Durchschnittspreise der Händler, sie können nach unten oder oben abweichen.



Mauerziegel im Reichsformat     Mauerziegel – Handform
Farbe: rotbunt
Größe: 26 x 12,5 x 6,5

 
 
ab
0,66*

je Stück
       

 
Mauerziegel im Reichsformat     Mauerziegel – Handform
Farbe: rot
Größe: 26 x 12,5 x 6,5

 
 
ab
0,76* €
je Stück
       

 
Mauerziegel im Reichsformat, auch als Bodenziegel für den Innenbereich geeignet     Mauerziegel – Handform Farbe: orange/rot
Größe: ca. 25 x 12,5 x 7
 
ab
0,62*

je Stück
       

 
Mauerziegel im Reichsformat     Mauerziegel – Handform
Farbe: rotbunt
Größe: 26 x 12,5 x 6,5

 

ab
0,75* €

je Stück

     

 
Entsprechend Ihrer Herstellung unterscheidet man bei Ziegel – Hand- oder Streichziegel und Maschinenziegel. Hand- oder Streichziegel wurden in Holzformen mit der Hand gestrichen und dann in Meilern oder Feldziegelöfen gebrannt. Maschinenziegel werden bereits seit über 100 Jahren hergestellt. Sie gibt es in vielen Maßen und Sonderformaten. Der Übergang von der handwerklichen Feldziegelei mit Meilerbrand über die Dampfziegelei der Jahrhundertwende mit Ihren Ringöfen bis zur heutigen Ziegelindustrie ging nicht spurlos vorüber. Die Formgebung der Ziegel in Holzformen war in Deutschland eine selbständige Entwicklung. Die letzten echten Handstrichziegel wurden in Deutschland noch bis 1949 hergestellt. Heute gibt es wieder einige Ziegeleien, die Handformziegel herstellen. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts wurden Versuche unternommen, Mauerziegel maschinell herzustellen. Die ersten Normmaschinen entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts. Der Meiler- und Feldbrand wurde in Deutschland noch im ganzen 19. Jahrhundert angewendet. Hierbei wurden zwischen 10 Tausend und 3 Millionen Ziegel gebrannt .Diese Brandtechnik kann man heute hin und wieder in Ziegeleien, die sich mit Handformziegeln beschäftigen, beobachten. Mit der Erfindung des Ringofens gelang auch in der Ziegelbrenntechnik der große Durchbruch. Der erste Ringofen wurde 1859 bei Stettin in Betrieb genommen.

Für die Sanierung dieses Hauses lieferten wir die notwendigen alten Mauerziegel
Sanierungsbeispiel Wohnhaus.


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