Ortschefs lehnen Funk DSL ab
Vor einiger Zeit erschien in der Salzwedeler Volkstimme erneut ein Artikel über den beabsichtigten Breitbandausbau in den Ortsteilen der Altmark – diesmal jedoch über Salzwedel. Dazu hatte die Stadt 23 Telekomminikationsunternehmen aufgefordert ein Angebot abzugeben. Anschließend ließ sich die Stadt durch ein zertifiziertes Beratungsunternehmen die Richtfunk-DSL-Variante empfehlen. Hierbei ist der investive Ausbau mit 87,5 Prozent förderfähig, aber für sieben Jahre Zweckgebunden. Nach eingehender Beratung haben die Ortsbürgermeister entschieden, diese Lösung nicht mehr zu verfolgen,
da eine öffentliche Förderung von über einer halben Million Euro (davon 67 700 Euro als Eigenanteil der Ortschaften) für eine nicht zukunftsfähige Investition unverhältnismäßig sei. Mit Funk-DSL werde nur eine Zwischenlösung erreicht und würde wohl auch bei der langen Zweckbindung eine zukünftige Investition in ein Leerrohr- und Glasfasernetz verhindern.
Diese Diskussion, die nun schon längere Zeit dauert habe ich mitverfolgt und mich bereits vor längerer Zeit gefragt, ob eine Förderung von Satelliten-DSL nicht Sinnvoller wäre. Bei dieser hohen Investitionssumme könnte die Stadt Salzwedel jeden internetwilligen Bürger aus den Ortsteilen die Satellitenanlage bezahlen und würde immer noch genügend Geld sparen. Ich nutze Satelliten-DSL bereits über ein Jahr und kann mich nicht beklagen.
Bild: Hartmut910/pixelio.de
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Juli 5th, 2011 at 10:40
[...] das Thema DSL-Ausbau auf dem Lande hatte ich ja bereits in einem früheren Beitrag im letzten Jahr berichtet. Wie in vielen anderen ländlichen Gegenden Deutschlands ist die [...]