August 29, 2010
Von: Karl-Heinz
Kategorie: Bauideen, Garten
Übernachten in einem Stück Kanal, das klingt nach einer stinkigen Angelegenheit. Doch was die Künstler Andreas Strauss und Gunda Wiesner aus drei Stück Kanalrohr im österreichischen Ottensheim bei Linz gemacht haben, ist alles andere als eklig. Die 2,5 Meter hohen und 2,75 Meter langen Betonrohre dienen als “Suiten” des wohl minimalistischsten Hotels Österreichs – genannt “dasparkhotel”. Lediglich ein Doppelbett und etwas Ablagefläche finden sich hinter den großen Sperrholztüren mit Codeschloss, die aus den Rohren Hotelzimmer machen. Öffnungen in der Decke sorgen für Tageslicht und Frischluft, sogar Strom gibt es in den Räumen. Nur ausgerechnet eines fehlt im Kanal: Die Toilette.

Skurrile Hotels: Schlafen im Kanal (Foto: Dietmar Tollerian)
Aus meiner Sicht einfach Genial. Einfach umzusetzen und auch als Unterkunft in kleinen Gärten machbar. Eine weitere Möglichkeit: halb in die Erde, mit Erde abdecken, Regale rein, Tür davor, fertig ist ein Keller für Obst und andere Sachen.
Gefunden bei: reisen.t-online.de
Weitere Informationen: http://www.dasparkhotel.net/
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August 27, 2010
Von: Karl-Heinz
Kategorie: Bücher, Garten
Von Michael Fabricius
Vor Jahren noch drängte der britische Designer, Möbelproduzent und oberste Hobbygärtner – Sir Terence Conran – alle zu strengem Formalismus. Sein Buch “Der neue Garten” (2008) (hier) zeigte scharf abgegrenzte Räume, Pflanzen wie Mauern und Rasenskulpturen, aus denen kein Halm höher als fünf Millimeter herausragen durfte. Heute aber besinnen sich Conran und sein Kompagnon Diarmuid Gavin auf das Natürliche in der Natur. Struktur soll sein, aber im Mittelpunkt stehe die Pflanze, die sich rundherum wohlfühlen soll, am besten umschwärmt von Insekten oder besiedelt von Singvögeln. Conran ist unter die Naturschützer gegangen.
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August 26, 2010
Von: Karl-Heinz
Kategorie: Bauideen
Wer es rustikal und urig mag, den nötigen Platz und den Willen hat, kann sich eine Hütte aus Bäumen selbst bauen. Hier kann man fast alles verwenden, was so ein Baum hergibt – außer seine Nadeln. Baumstämme und Balken bilden das Gerüst dieser Hütte. Bretter und Schwartenbretter die innere und äußere Verkleidung. Die Fensterlaibungen wurden aus passenden Ästen hergestellt und das Dach mit alten Biberschwänzen gedeckt. Auf Türen und Fenster sollte man bewußt verzichten, da sonst die Natürlichkeit der Hütte verloren gehen würde.
Holzhütte aus Bäumen und Schwartenbretter
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