Es ist immer wieder dasselbe: Jedes Jahr zu Weihnachten machen wir uns Stress – statt die Tage vor und während des Festes zu genießen. Als wäre Weihnachten nicht ein ruhiges und besinnliches fest der Freude und der Liebe, sondern nur ein weiterer Höhepunkt in unserer von Perfektionismus und Dekorationswahn bestimmten Welt, das dann letztendlich an den Feiertagen in kulinarische Exzesse endet.
Wäre es nicht gerade in dieser Zeit sinnvoller uns etwas zurückzunehmen, lieber etwas weniger als von allem immer mehr?
Müssen wir gerade vor den Feiertagen einen rigorosen Großputz durchführen, bei dem, bei diesem Schmuddelwetter, sowieso nur Frustration und Ärger vorprogrammiert sind? Können wir nicht unsere Aufgaben reduzieren, in dem wir bewusst auf Stress verursachende Faktoren verzichten. Können wir zum Fest auch ein einfaches Mittagessen genießen, um in der dadurch gewonnenen Zeit, ein Buch zu lesen oder gemeinsam mit der Familie einen Spaziergang zu unternehmen?
Müssen es immer so viel, und teure Geschenke sein? Oder könnte nicht auch eine gemeinsame Reise, ein Kino- oder Theaterbesuch als gemeinsames Geschenk möglich sein? Sollten wir uns nicht von den bisherigen Vorstellungen, wie ein Weihnachtsfest auszusehen hat, verabschieden? Sollten wir nicht unserer eigenen Kreativität mehr Freiheit einräumen?
Denken Sie mal darüber nach!