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Vögel füttern und beobachten

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Winter
Fotos c) Thinkstock

Wohl dem, der in der kalten Jahreszeit ein Dach über dem Kopf hat. Es gibt schließlich nichts schöneres, als es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich zu machen, wenn draußen der eisige Wind pfeift und Eiskristalle an den Fenstern kleben. Der Garten liegt verlassen da – doch, halt: das muss gar nicht sein! Wie wäre es, Garten und Terrasse im Winter zu nutzen, damit wieder Leben einkehrt? Vögel, die sich nicht auf in den Süden gemacht haben, freuen sich über eine selbstgebaute Futterstation. Außerdem macht es Spaß, die Piepmätze im Garten zu beobachten. Doch Vogelfreunde fragen sich im Winter: Füttern oder lieber nicht füttern?

Füttern oder nicht füttern?

Jedes Jahr entbrennt die Diskussion, ob Vögel nun im Winter gefüttert werden sollen. Auch wenn Biologen meist der Ansicht sind, dass es für das Überleben der Tiere nicht notwendig ist, haben unsere gefiederten Freunde sicher nichts gegen Meisenknödel oder Futterhäuschen einzuwenden – ganz im Gegenteil. Ein Schälchen mit eisfreiem Wasser erfreut die Piepmätze genauso. Viele Natur- und Tierschutzorganisationen finden es durchaus in Ordnung, wenn den Vögeln im Winter die Nahrungssuche erleichtert wird. Doch meist unterstützt man damit nur die populationsstarken Arten wie Meisen, Amseln, Drosseln, Rotkehlchen und Feldsperlinge, vom Aussterben bedrohte Arten jedoch kaum. Die Winterfütterung hat also streng genommen nichts mit Naturschutz zu tun. Bei Eis und geschlossener Schneedecke allerdings ist die Fütterung für die daheimgebliebenen Vögel oft überlebensnotwendig. Sie können nämlich durchaus verhungern, wenn der Schnee sehr hoch liegt und die Temperaturen äußerst kalt sind.

Futterhaus im WinterSelbst gebautes Futterhaus im Winter – Foto: Karl-Heinz Garber

So füttern Sie richtig

Aber was ist denn nun bei der Fütterung zu beachten?

    Lesen Sie hier, wie die Piepmätze im Winter richtig gefüttert werden:

  • Erst bei Frost und Schnee, dann aber regelmäßig.
  • Die Futterstation so bauen, dass die Tiere nicht im Futter herumlaufen oder es mit Kot beschmutzen können. Dadurch wird die Übertragung von Krankheiten vermieden.
  • Futterspender so bauen und anbringen, dass das Futter auch bei starkem Wind, Schnee und Regen nicht durchnässt werden kann.
  • Für Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern eignen sich Sonnenblumenkerne und Freiland-Futtermischungen. Für Weichfutterfresser wie Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Meisen, Amseln, Zaunkönig: Rosinen, Obst, Haferflocken, Kleie, Meisenknödel. Auf keinen Fall salzige Nahrung wie Speck oder Ähnliches. Auch kein Brot, da es im Magen der Vögel aufquillt.
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Autor: Karl-Heinz

Mein Name ist Karl-Heinz und ich blogge über Themen der kreativen Verwendung alter Baumaterialien in Haus,- Hof und Garten. Ich hoffe der Artikel hat dir gefallen. Über dein Feedback würde ich mich sehr freuen.

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