|
|
|
|
Historische Elemente aus Metall: |
|
Die
historischen Baumaterialien aus Metall sind vielfältig. Wir
kennen Baubeschläge, Tür- und Fensterbeschläge, Schlösser,
Riegel, Knäufe, Drücker und Bänder. Hinzu kommen guss- und
schmiedeeiserne Teile, Fenster, Zäune, Öfen, Brunnen, Säulen
und vieles andere mehr.
Früher fertigte der Schlosser Schlösser für Türen und Schränke.
Der Schließmechanismus war meist ein Riegel oder eine Klinke.
Der Bauschlosser stellte Beschläge für Türen und Fenster her
aber auch rohe, in der Regel geschmiedete Baubeschläge
wie Anker-, und Zugeisen, Bolzen und Klammern. Der Kunst- schmied
nahm eine künstlerische Bearbeitung vor. Im 17. und 18.
Jahrhundert begann die Herstellung von schmiedeeisernen Gittern an
Fenstern, Türen und Toren ohne Holz. Ende des 18. Jahrhunderts kam
dann der Kunstguss als weitere Gestaltungs- und
Verarbeitungsvariante hinzu. Der Gestaltungs- und Variantenreichtum in der Metallverarbeitung zeigt sich besonders deutlich
bei den Tür- und Fensterbeschlägen. So wurden die
unterschiedlichsten Metalle wie Messing, Rotguss oder Bronze
in den verschiedensten Bearbeitungsformen verwendet. Hierbei
konnten die Metalle geschliffen, verkupfert, vernickelt oder mit
anderen Stoffen wie Horn verarbeitet sein.
|
|
Alte
Beschläge:
Die ältesten uns erhaltenen Beschläge stammen aus den ersten
drei Jahrhunderten unseres Jahrtausend. Neben der reinen
Zweckform, wie das Halten von Holzbohlen durch Metallbänder z.Bsp.
an Kirchentüren und Portalen, wurde auch eine dekorative Wirkung
angestrebt und erreicht. In Verbindung mit den Türangeln sind die
Bänder oft über die ganze Fläche der Tür gezogen. Hier bilden sie
durch Blattornamente, welche an den Türen angeschlagen wurden,
stilisierte Pflanzenmuster sowie Gestalten aus der Tier- und
Sagenwelt.
Anfangs des 17. Jahrhunderts ging man mehr und mehr zu
vollplastischen Möbelbeschlägen über. Ausgehend von Rom und
Florenz wurde eine Verfeinerung der Ausführung und Variation des
Formenreichtums erreicht. Es sind großflächige Verzierungen der
Schlüssellöcher, denen man besonderer Bedeutung bemisst.
Während in Deutschland die Beschläge immer dekorativ, funktionelle
Elemente eines Möbels bleiben, werden daraus in Frankreich oft
regelrechte Kleinplastiken, deren Funktion dann oft nicht mehr
erkennbar ist.
Ausgehend von einigen stilistischen und ornamentalen Wandlungen,
findet man bis zum zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts jene
Form, die als Rocaille bekannt ist.
Anfang des 19. Jahrhunderts, im sogenannten Biedermeier, wird die
Gestaltung der Beschläge zurückhaltender. Zu Beginn des 20. Jahr-
hunderts bestimmen florale Elemente, wie Ranken und Blüten aus
geschmiedeten und gegossenen Materialien die Ornamentik des
Jugend- stils. |
|
|
|
 |
|
Historische Baustoffe - Alte Baustoffe - Alte Mauerziegel im
Reichsformat - Alte Dachziegel - Altes Eichenholz -
Ökologische Baustoffe - Naturbaustoffe - Lehm - Lehmbaustoffe - Naturfarben
- Lehmfarben - Naturdämmstoffe - Farben Natursteine - Pflastersteine -
Mauerziegel -
Sandsteinelemente - Gartenelemente - Sandsteinbrunnen - Sandsteinplatten -
Tröge - Brunnen -
Unsere Linkempfehlungen:
www.althausboerse.de,
www.antik-top100.de,
www.antikwerk.de,
www.garten-top100.de,
© and design by antik-natur.de 2000 -
2008 |
|