{"id":6855,"date":"2012-12-18T21:04:22","date_gmt":"2012-12-18T19:04:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/?page_id=6855"},"modified":"2023-07-06T10:08:42","modified_gmt":"2023-07-06T08:08:42","slug":"altes-eisen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/alte-baustoffe\/altes-eisen","title":{"rendered":"Altes Eisen"},"content":{"rendered":"<p>Hinweis: <strong>KEIN<\/strong> Verkauf &#8211; dieser Beitrag dient nur der Information<\/p>\n<h3>Historische Baumaterialien aus Metall:<\/h3>\n<p>Die historischen Baumaterialien aus Metall sind vielf&auml;ltig. Wir kennen Baubeschl&auml;ge, T&uuml;r- und Fensterbeschl&auml;ge, Schl&ouml;sser, Riegel, Kn&auml;ufe, Dr&uuml;cker und B&auml;nder. Hinzu kommen guss- und schmiedeeiserne Teile, Fenster, Z&auml;une, &Ouml;fen, Brunnen, S&auml;ulen und vieles andere mehr.<br \/>\nFr&uuml;her fertigte der Schlosser Schl&ouml;sser f&uuml;r T&uuml;ren und Schr&auml;nke. Der Schlie&szlig;mechanismus war meist ein Riegel oder eine Klinke. Der Bauschlosser stellte Beschl&auml;ge f&uuml;r T&uuml;ren und Fenster her aber auch rohe, in der Regel geschmiedete&nbsp;Baubeschl&auml;ge wie Anker-, und Zugeisen, Bolzen und Klammern. Der Kunstschmied nahm eine k&uuml;nstlerische Bearbeitung vor. Im 17. und 18. Jahrhundert begann die Herstellung von schmiedeeisernen Gittern an Fenstern, T&uuml;ren und Toren ohne Holz. Ende des 18. Jahrhunderts kam dann der Kunstguss als weitere Gestaltungs- und Verarbeitungsvariante hinzu. Der Gestaltungs- und Variantenreichtum in der Metallverarbeitung zeigt sich besonders deutlich bei den T&uuml;r- und Fensterbeschl&auml;gen. Hier wurden die unterschiedlichsten Metalle wie Messing,&nbsp;Rotguss oder Bronze in den verschiedensten Bearbeitungsformen verwendet. Hierbei konnten die Metalle geschliffen, verkupfert, vernickelt oder mit anderen Stoffen wie Horn verarbeitet sein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_17166\" aria-describedby=\"caption-attachment-17166\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2019\/01\/metallfenster-003.jpg?resize=500%2C547&#038;ssl=1\" alt=\"Metallfenster, Guss, Original\" width=\"500\" height=\"547\" class=\"size-full wp-image-17166\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2019\/01\/metallfenster-003.jpg?w=500&amp;ssl=1 500w, https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2019\/01\/metallfenster-003.jpg?resize=274%2C300&amp;ssl=1 274w, https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2019\/01\/metallfenster-003.jpg?resize=400%2C438&amp;ssl=1 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-17166\" class=\"wp-caption-text\">Musterabbildung: Metallfenster, Guss, Original<\/figcaption><\/figure>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/bilder\/600\/badewanne_03.jpg?w=810&#038;ssl=1\"  ><br \/>\nMusterabbildung &#8211; Badewanne- freistehend, Guss &#8211; Bergezustand<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/bilder\/altes_eisen_treppe.jpg?w=810&#038;ssl=1\"   alt=\"alte gusseiserne Treppe\"><br \/>\nAlte gusseiserne Treppe<\/p>\n<h3>Alte Beschl&auml;ge:<\/h3>\n<p>Die &auml;ltesten uns erhaltenen Beschl&auml;ge stammen aus den ersten drei Jahrhunderten unseres Jahrtausend. Neben der reinen Zweckform, wie das Halten von Holzbohlen durch Metallb&auml;nder z.Bsp. an Kirchent&uuml;ren und Portalen, wurde auch eine dekorative Wirkung angestrebt und erreicht. In Verbindung mit den T&uuml;rangeln sind die B&auml;nder oft &uuml;ber die ganze Fl&auml;che der T&uuml;r gezogen. Hier bilden sie durch Blattornamente, welche an den T&uuml;ren angeschlagen wurden, stilisierte Pflanzenmuster sowie Gestalten aus der Tier- und Sagenwelt.<br \/>\nAnfangs des 17. Jahrhunderts ging man mehr und mehr zu vollplastischen M&ouml;belbeschl&auml;gen &uuml;ber. Ausgehend von Rom und Florenz wurde eine Verfeinerung der Ausf&uuml;hrung und Variation des Formenreichtums erreicht. Es sind gro&szlig;fl&auml;chige Verzierungen der Schl&uuml;ssell&ouml;cher, denen man besonderer Bedeutung bemisst.<br \/>\nW&auml;hrend in Deutschland die Beschl&auml;ge immer dekorativ,funktionelle Elemente eines M&ouml;bels bleiben, werden daraus in Frankreich oft regelrechte Kleinplastiken, deren Funktion dann oft nicht mehr erkennbar ist. Ausgehend von einigen stilistischen und ornamentalen Wandlungen, findet man bis zum zweiten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts jene Form, die als Rocaille bekannt ist.<br \/>\nAnfang des 19. Jahrhunderts, im sogenannten Biedermeier, wird die Gestaltung der Beschl&auml;ge zur&uuml;ckhaltender. Zu Beginn des 20. Jahr- hunderts bestimmen florale Elemente, wie Ranken und Bl&uuml;ten aus geschmiedeten und gegossenen Materialien die Ornamentik des Jugendstils.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/bilder\/druecker_3.jpg?w=810&#038;ssl=1\"   alt=\"alte Beschl\u00e4ge\"><br \/>\nAlter T\u00fcrdr\u00fccker<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hinweis: KEIN Verkauf &#8211; dieser Beitrag dient nur der Information Historische Baumaterialien aus Metall: Die historischen Baumaterialien aus Metall sind vielf&auml;ltig. Wir kennen Baubeschl&auml;ge, T&uuml;r- und Fensterbeschl&auml;ge, Schl&ouml;sser, Riegel, Kn&auml;ufe, Dr&uuml;cker und B&auml;nder. Hinzu kommen guss- und schmiedeeiserne Teile, Fenster, Z&auml;une, &Ouml;fen, Brunnen, S&auml;ulen und vieles andere mehr. 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