{"id":12437,"date":"2015-01-02T17:15:41","date_gmt":"2015-01-02T16:15:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/?p=12437"},"modified":"2020-11-18T17:35:00","modified_gmt":"2020-11-18T16:35:00","slug":"der-elektrohobel-pho-2000-von-bosch-im-test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/der-elektrohobel-pho-2000-von-bosch-im-test.html","title":{"rendered":"Der Elektrohobel PHO 2000 von Bosch im Test"},"content":{"rendered":"<p>Anfang Dezember 2014 bekam ich von Bosch \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.1-2-do.com\">1-2-do.com <\/a>einen Elektrohobel PHO 2000 zum Testen zugeschickt.<br \/>\nBevor ich den Elektrohobel einsetzen konnte, durfte ich diesen erst auspacken und dann in aller Ruhe genau betrachten. Leider war der Hobel nicht in einer Box verpackt, sondern kam in zwei Kartons daher. Zum Gl\u00fcck wies nur die Verpackung einen Schaden\u00a0 im Bereich des Handgriffs auf, dem Ger\u00e4t selbst hat der grobe Umgang des Paketdienstes mit dem Paket nicht geschadet. <!--more--><\/p>\n<h2>Mein erster Eindruck<\/h2>\n<p>Mein erster Eindruck war recht \u00fcberraschend, denn das Ger\u00e4t ist klein, leicht und kompakt.<br \/>\nWer das Ger\u00e4t erst einmal in der Hand h\u00e4lt, wird leicht feststellen k\u00f6nnen, dass die Bedienung relativ einfach und fast schon selbsterkl\u00e4rend ist. Schnell hat man herausgefunden, wof\u00fcr die einzelnen Bedienhebel und Schalter sind. Dennoch sollte ein vorheriger Blick in die Bedienungsanleitung selbstverst\u00e4ndlich sein, um sp\u00e4ter keine Fehler zu begehen. Sollte, ja wenn eine vorhanden w\u00e4re. Leider suchte ich diese vergebens &#8211; also musste es zun\u00e4chst auch ohne gehen.<\/p>\n<h2>Die Bedienung<\/h2>\n<p>Zum Einschalten m\u00fcssen zwei Schalter gedr\u00fcckt werden, was die Unfallgefahr minimiert. Durch seine gro\u00dffl\u00e4chigen Softgrip-Auflagen am Handgriff liegt der Hobel sehr gut in der Hand und gestattet eine wirklich leichte Handhabung.  Beim Arbeiten wird der Hobel  im vorderen Bereich auf das Werkst\u00fcck aufgesetzt und mit eingeschaltetem Motor langsam an die Bearbeitungsfl\u00e4che herangef\u00fchrt. Man braucht wenig Kraft und Druck, um zu sehr guten Arbeitsergebnissen zu kommen.<br \/>\nJe nach Arbeitssituation und Einstellung des Hebels am Auswurf werden die Sp\u00e4ne links oder rechts ausgeworfen. Im Freien ist auch die Mittelstellung am Sp\u00e4neauswurf m\u00f6glich, die einen Sp\u00e4nestau verhindert und f\u00fcr ein z\u00fcgiges Arbeiten sorgt.<br \/>\nBereits beim ersten Hobelvorgang in der kleinsten Stellung habe ich festgestellt, dass der Sp\u00e4neanfall schon recht enorm, und eine Absaugung bzw. ein Sp\u00e4nesack in der Werkstatt schon erforderlich ist. Allerdings  f\u00e4ngt der Sp\u00e4nesack nicht alle Sp\u00e4ne auf. Ein Teil fliegt weiterhin durch die Werkstatt, sodass mir eine Absaugung notwendig erscheint.  Ein Test mit einem Staubsauger war dagegen schon viel effektiver und best\u00e4tigt meinen Gedanken.<br \/>\nAuch zum Anfasen ist der Hobel bestens geeignet. Lediglich das Falzen habe ich nicht getestet. Hier verlasse ich mich lieber auf meine Tischfr\u00e4se.<br \/>\nIm Ger\u00e4t befindet sich ein Schacht f\u00fcr Ersatzmesser (nicht im Lieferumfang enthalten) und ein Inbusschl\u00fcssel zum Wechseln der Hobelwalze.<\/p>\n<h2>Der PHO 2000 im Einsatz<\/h2>\n<p>Mein vorheriger Test mit der PHO 2000 auf einer alten Pitchpinediele (0,2 mm) einer Kieferdiele (Einstellung 1,75 mm)\u00a0 und einer alten Eichenholzbohle verlief \u00fcberraschend gut. Wirklich beeindruckt war ich davon, wie unglaublich glatt und plan die Oberfl\u00e4che bereits nach einem einzigen Durchgang ist.<br \/>\n<figure id=\"attachment_12444\" aria-describedby=\"caption-attachment-12444\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho2.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho2.jpg?resize=600%2C576&#038;ssl=1\" alt=\"Testfl\u00e4che Pitchpine Diele\" width=\"600\" height=\"576\" class=\"size-full wp-image-12444\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho2.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho2.jpg?resize=300%2C288&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12444\" class=\"wp-caption-text\">Testfl\u00e4che Pitchpine Diele<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<figure id=\"attachment_12445\" aria-describedby=\"caption-attachment-12445\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho3.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho3.jpg?resize=600%2C400&#038;ssl=1\" alt=\"Testfl\u00e4che Kiefer Diele\" width=\"600\" height=\"400\" class=\"size-full wp-image-12445\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho3.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho3.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12445\" class=\"wp-caption-text\">Testfl\u00e4che Kiefer Diele<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<figure id=\"attachment_12446\" aria-describedby=\"caption-attachment-12446\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho1.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho1.jpg?resize=600%2C576&#038;ssl=1\" alt=\"Testfl\u00e4che Eichen Bohle\" width=\"600\" height=\"576\" class=\"size-full wp-image-12446\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho1.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho1.jpg?resize=300%2C288&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12446\" class=\"wp-caption-text\">Testfl\u00e4che Eichen Bohle<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<h2>Mein erstes Projekt mit dem PHO 2000<\/h2>\n<p>Den neuen Hobel habe ich f\u00fcr die Anfertigung von Teilen f\u00fcr ein Vordach genutzt. Hier musste ich St\u00fctzen, Tr\u00e4ger und Sparren anfertigen.<br \/>\n<figure id=\"attachment_12439\" aria-describedby=\"caption-attachment-12439\" style=\"width: 450px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho10.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho10.jpg?resize=450%2C616&#038;ssl=1\" alt=\"Fachwerk f\u00fcr ein Vordach\" width=\"450\" height=\"616\" class=\"size-full wp-image-12439\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho10.jpg?w=450&amp;ssl=1 450w, https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho10.jpg?resize=219%2C300&amp;ssl=1 219w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12439\" class=\"wp-caption-text\">Fachwerk f\u00fcr ein Vordach<\/figcaption><\/figure><br \/>\nIch hatte noch einige Unterlagsh\u00f6lzer, wie sie Spediteure verwenden, zu liegen und musste diese nur gl\u00e4tten. Die H\u00f6lzer hatten einen Querschnitt von etwa 80mm, was f\u00fcr mein Vorhaben ausreichend war. Die Oberfl\u00e4che war relativ eben, sodass ich nur minimal abhobeln musste.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12441\" aria-describedby=\"caption-attachment-12441\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho4.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho4.jpg?resize=600%2C468&#038;ssl=1\" alt=\"Ein Kantholz wird abgehobelt\" width=\"600\" height=\"468\" class=\"size-full wp-image-12441\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho4.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/01\/pho4.jpg?resize=300%2C234&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-12441\" class=\"wp-caption-text\">Ein Kantholz wird auf Ma\u00df gehobelt. Zu sehen sind der Hobel mit Sp\u00e4nesack. Links liegen Sp\u00e4ne, die trotz des Sp\u00e4nesacks nicht aufgefangen wurden.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dementsprechend war auch das Ergebnis, welches ich an meinen Kanth\u00f6lzern erzielte:  glatte Oberfl\u00e4che und scharfe Kanten. Nachdem nun die Oberfl\u00e4chen gegl\u00e4ttet waren, sollten auch die Kanten gebrochen werden. Bevor ich den PHO 2000 hatte, nahm ich dazu immer die Oberfr\u00e4se. Diesen Vorgang \u00fcbernahm hier der PHO 2000. Von den drei M\u00f6glichkeiten, die an der Unterseite durch Einkerbungen genutzt werden konnte, nahm ich die Gr\u00f6\u00dfte. Auch hier erzielte ich ein sehr gutes Ergebnis. Allerdings sollte man hierbei nicht wackeln und den Hobel immer im richtigen Winkel halten.<\/p>\n<h2>Fazit:<\/h2>\n<p>Mit den Hobelergebnissen bin ich sehr zufrieden. Die Oberfl\u00e4chen der Testst\u00fccke und meines <a href=\"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/der-traum-vom-kleinen-fachwerkhaus.html\" title=\"Der Traum vom kleinen Fachwerkhaus\">Fachwerkholzes<\/a> f\u00fcr das Vordach waren superglatt. Auch in der Fl\u00e4che zeigte der PHO 2000 sein K\u00f6nnen. Etwaige \u00dcberg\u00e4nge konnten in der kleinsten Stellung super egalisiert werden.<br \/>\nBisher dachte ich immer, dass ich einen Elektrohobel nicht brauche. Jetzt sieht es schon ganz anders aus &#8211; ich m\u00f6chte ihn nicht mehr missen. Meine anf\u00e4ngliche Skepsis ist hat sich in Freude gewandelt. Freude, dieses Ger\u00e4t zu besitzen.<br \/>\nDas Kabel scheint mir etwas kurz, ich war bei meinen Arbeiten immer auf ein Verl\u00e4ngerungskabel angewiesen. Es k\u00f6nnte gerne 1,5 m l\u00e4nger sein. Der Stecker sitzt, wie bei allen Ger\u00e4ten von Bosch, relativ locker. Hier gen\u00fcgt ein kleiner Zug und nichts geht mehr.<br \/>\nWie oben schon beschrieben, sollte der Sp\u00e4neauswurf verbessert werden. Ich musste mehrmals einen Sp\u00e4nestau beseitigen. Trotz Sp\u00e4nesack fliegen auch viel Sp\u00e4ne umher. Dass der zus\u00e4tzlich erh\u00e4ltliche Sp\u00e4nesack so viel Material durchl\u00e4sst, ist zwar nicht so gut, flie\u00dft aber nicht in die Bewertung des Hobels ein, da dieses der Leistung des Hobels nicht abtr\u00e4glich ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang Dezember 2014 bekam ich von Bosch \u00fcber 1-2-do.com einen Elektrohobel PHO 2000 zum Testen zugeschickt. Bevor ich den Elektrohobel einsetzen konnte, durfte ich diesen erst auspacken und dann in aller Ruhe genau betrachten. Leider war der Hobel nicht in einer Box verpackt, sondern kam in zwei Kartons daher. 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