{"id":2177,"date":"2010-09-13T20:04:08","date_gmt":"2010-09-13T19:04:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/?p=2177"},"modified":"2022-06-28T18:41:57","modified_gmt":"2022-06-28T16:41:57","slug":"erntezeit-wie-lagern-wir-obst-und-gemuse-richtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/erntezeit-wie-lagern-wir-obst-und-gemuse-richtig.html","title":{"rendered":"Erntezeit &#8211; Wie lagern wir Obst und Gem\u00fcse richtig ?"},"content":{"rendered":"<p>Apfel, Birne, Karotte und anderes Obst und Gem\u00fcse aus dem eigenen Garten verdienen unsere besondere Wertsch\u00e4tzung, haben wir sie doch das Jahr \u00fcber mit Sorgfalt gehegt und gepflegt, um dann mit einer gewissen Genugtuung und Freude die Fr\u00fcchte der Arbeit zu ernten. Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt des Genie\u00dfens eigener erzeugter Gartenfr\u00fcchte, bringt es auch ein gutes Gef\u00fchl etwas f\u00fcr sich und seine Familie getan zu haben.<br \/>\nIm Folgenden wollen wir Sie \u00fcber unsere Erfahrungen  rund um die Ernte und Lagerung von Obst- und Gem\u00fcse informieren. Welche Sorten bleiben wo und wie am l\u00e4ngsten haltbar und was sollte beachtet werden.<br \/><!--more--><\/p>\n<figure id=\"attachment_10152\" aria-describedby=\"caption-attachment-10152\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2013\/09\/apfel-L1.jpg?resize=600%2C400&#038;ssl=1\" alt=\"Apfel\" width=\"600\" height=\"400\" class=\"size-full wp-image-10152\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2013\/09\/apfel-L1.jpg?w=600&amp;ssl=1 600w, https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2013\/09\/apfel-L1.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-10152\" class=\"wp-caption-text\">Apfel<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Tipps zum Ernten und Einlagern<\/strong><\/p>\n<p>Beim Ernten sollte trockenes Wetter sein.<br \/>\nSchon beim Einlagern ist darauf zu achten, dass zum richtigen Zeitpunkt geerntet wird. Nur gesundes und ausgereiftes Lagergut kann knackig bleiben. \u00dcberreifes oder besch\u00e4digtes Obst und Gem\u00fcse muss alsbald verbraucht werden.<br \/>\n\u00c4pfel und Birnen sind reif, wenn sich die Fr\u00fcchte ohne zu ziehen leicht pfl\u00fccken (brechen) lassen und die Kerne braun geworden sind. Lagerf\u00e4hige Apfel- und Birnensorten entfalten erst nach einer gewissen Reifezeit im Keller ihr volles Aroma, so sind beispielsweise Goldparm\u00e4nen erst an Weihnachten so richtig lecker.<\/p>\n<p>Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse sollten am besten einlagig und nicht zu eng auf Holz- oder Kunststoffkisten oder Horden liegen. Schadhaftes und \u00fcberlagertes Gut muss regelm\u00e4\u00dfig ausgelesen werden, um Schimmel- oder F\u00e4ulnisausbreitung zu verhindern.<\/p>\n<p>Kohl und Wurzelgem\u00fcse werden erst Ende Oktober vor dem ersten Frost geerntet. Es werden lediglich die Bl\u00e4tter abgedreht. <\/p>\n<p>Damit Obst und Gem\u00fcse m\u00f6glichst lange frisch und knackig bleiben gilt es einige Dinge zu beachten. Die einfachste Art der Lagerung ist die Lagerung im <\/p>\n<p><strong>K\u00fchlschrank:<\/strong><br \/>\nhierbei haben <strong>Blattgem\u00fcse<\/strong> wie z.Bsp. Spinat, Blattsalate und  Mangold eine Haltbarkeit bis 5 Tage im speziellen Obst-Gem\u00fcsefach oder gewaschen in der Plastikfolie, die unabh\u00e4ngig von der Umgebung die Feuchtigkeit h\u00e4lt.<br \/>\n<strong>Fr\u00fcchte<\/strong> wie Aprikosen, weiche Birnen (z.B. Williams Christ), Beeren, Kirschen, Trauben, Pfirsiche, Nektarinen, Pflaumen, Zwetschgen und Feigen \tje nach Reifegrad 2 bis 10 Tage<\/p>\n<p><strong>Keller oder Vorratraum <\/strong>(k\u00fchler, trockener Raum)<\/p>\n<p><strong>Fruchtgem\u00fcse<\/strong> wie\tPaprika, Peperoni, Tomaten, Gr\u00fcne Bohnen, Erbsen, Gurken, Auberginen, Zucchini halten bis 7 Tage in k\u00fchlem, trockenem Raum. Sie sind sehr wasserreich, deshalb ausgesprochen k\u00e4lteempfindlich und d\u00fcrfen deshalb nicht in den K\u00fchlschrank!<\/p>\n<p><strong>S\u00fcdfr\u00fcchte<\/strong> wie Zitrusfr\u00fcchte, Kiwis, Ananas, Bananen, Mangos, Papayas, Melonen, Avocados halten sich zwischen 3 Tage und 3 Wochen das h\u00e4ngt jedoch sehr vom Reifegrad ab.<\/p>\n<p><strong>Kohlgem\u00fcse<\/strong> wie &#8211; empfindliche Arten &#8211; Lauch, Gr\u00fcnkohl, Rosenkohl, Wirsing, Brokkoli, Blumenkohl je nach K\u00fchle des Keller 2 \u2013 5 Tage (oder aber im Gem\u00fcsefach)<\/p>\n<p><strong>Erdkeller\/Erdgrube<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kohlgem\u00fcse<\/strong> &#8211; unempfindliche Arten &#8211; Kohlrabi, Wei\u00df- und Rotkohl halten hier 1 \u2013 4 Wochen <\/p>\n<p><strong>Wurzelgem\u00fcse<\/strong> wie Gelbe R\u00fcben, Sellerieknollen, Rote Bete, Pastinake, Petersilien- und     Schwarzwurzel, Kartoffeln, Topinambur, Rettich, Meerrettich, Zwiebel halten sich 2 \u2013 6 Monate<\/p>\n<p>\u00c4pfel und lagerf\u00e4hige Birnen halten bis zu 7 Monate im Erdkeller<\/p>\n<p>Zu den lagerf\u00e4higen Apfelsorten z\u00e4hlen:<br \/>\nIdared, Boskoop, Berlepsch, Goldparm\u00e4ne,  Glockenapfel, Klara, Brettacher, Zaberg\u00e4uer, Pinova, Pilot, Ontario, Horneburger.<\/p>\n<p>und lagerf\u00e4hige Birnensorten sind:<br \/>\nAlexander Lucas, Gr\u00e4fin von Paris, Gute Luise, Gellerts Butterbirne<\/p>\n<p><strong>Kartoffeln <\/strong>liegen am besten luftig in Kisten und unbedingt dunkel, da sie sonst gr\u00fcn werden. In gr\u00fcnen Stellen reichert sich das Pflanzengift Solanin an, das zu Vergiftungserscheinungen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Generell gilt f\u00fcr die Lebensmittellagerung im Erdkeller, je k\u00fchler und feuchter das Obst und Gem\u00fcse gelagert wird, wobei es absolut dunkel sein sollte, desto l\u00e4nger die Haltbarkeit. Optimal sind Temperaturen von 2\u00b0 &#8211; 6\u00b0 C je nach Sorte und 85 % \u2013 95 % Luftfeuchtigkeit. Auch eine gute Be- und Entl\u00fcftung, um die Stoffwechselgase des Lagergutes abzuf\u00fchren, ist wichtig &#8211; und ein ausreichend gro\u00dfer Raum von mindestens 5m\u00b2 je nach Lagermenge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apfel, Birne, Karotte und anderes Obst und Gem\u00fcse aus dem eigenen Garten verdienen unsere besondere Wertsch\u00e4tzung, haben wir sie doch das Jahr \u00fcber mit Sorgfalt gehegt und gepflegt, um dann mit einer gewissen Genugtuung und Freude die Fr\u00fcchte der Arbeit zu ernten. Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt des Genie\u00dfens eigener erzeugter Gartenfr\u00fcchte, bringt es auch ein [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":13572,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1,14],"tags":[178,177,179,180,176],"class_list":["post-2177","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-garten","tag-erdkeller","tag-gemuse","tag-gewolbekeller","tag-lagerung","tag-obst"],"aioseo_notices":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2015\/09\/herbst_2015_15.jpg?fit=600%2C400&ssl=1","jetpack-related-posts":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2177"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17725,"href":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2177\/revisions\/17725"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13572"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}