{"id":598,"date":"2009-12-11T20:15:51","date_gmt":"2009-12-11T19:15:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/?p=598"},"modified":"2022-07-31T21:15:34","modified_gmt":"2022-07-31T19:15:34","slug":"fachwerkhaus-renovieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/fachwerkhaus-renovieren.html","title":{"rendered":"Fachwerkhaus sanieren (1)"},"content":{"rendered":"<p>Eine fachgerechte Sanierung durch einen in der Denkmalpflege erfahrenen Handwerker ist sehr teuer. Daher ist es fast selbstverst\u00e4ndlich, dass ein Fachwerkhaus vom Bauherren \u00fcberwiegend in Eigenleistung saniert wird.<\/p>\n<p><center><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/bilder\/fw_abriss_02.jpg?w=810&#038;ssl=1\" alt=\"Sanierungsbed\u00fcrftiges Fachwerkhaus\" \/><\/center><\/p>\n<p>Ein wichtiger Baustoff bei der Sanierung des Fachwerkhauses ist Lehm. Fr\u00fcher war Lehm ein besonders beliebter Werkstoff, da er g\u00fcnstig und schnell verf\u00fcgbar war. Bis heute wird f\u00fcr Fachwerkh\u00e4user Lehm verwendet, da er das Raumklima positiv bestimmt, Feuctigkeit aufnimmt, speichert und bei einer trockenen Witterung die Luftfeuchte wieder abgibt. So ergibt sich ein angenehmes und gesundes Raumklima.<\/p>\n<p>Lehm ist eigentlich einfach zu verarbeiten, aber Lehm nicht immer gleich Lehm. Es gibt viele verschiedene Orte, an denen Lehm vorkommt, so dass jeder Lehm andere Eigenschaften vorweist. M\u00f6chte man mit diesem Baustoff arbeiten, ist es sehr empfehlenswert den Lehm bei einem Fachh\u00e4ndler zu kaufen und sich beraten zu lassen. Nach M\u00f6glichkeit sollte man ein Lehmbauseminar zu besuchen.<\/p>\n<p>Ein weiterer typischer Baustoff f\u00fcr Fachwerkh\u00e4user sind Mauerziegel. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass bei einer Erneuerung die Ziegel  in der Beschaffenheit den alten Mauerziegeln entsprechen. Sie sollten diffusionsoffen und daher nicht zu hart gebrannt sein<\/p>\n<p>Besonderes Augenmerk verlangt auch das verarbeitete Holz. <a href=\"https:\/\/www.antik-natur.de\/blog\/alte-baustoffe\">Altes Holz<\/a>, dass noch nicht von Sch\u00e4dlingen befallen ist, wird auch zuk\u00fcnftig nicht davon befallen werden. Es ist also nicht n\u00f6tig, ein Holzschutzmittel zu verwenden. Ist das Holz allerdings besch\u00e4digt, muss eine gr\u00fcndliche \u00dcberpr\u00fcfung der Konstruktion und<br \/>\nggf. eine Erneuerung erfolgen. Bei einer Erneuerung empfiehlt es sich das Material aus einem Abbruchgeb\u00e4ude zu verwenden oder es bei einem H\u00e4ndler f\u00fcr historische Baustoffe zu kaufen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14821\" aria-describedby=\"caption-attachment-14821\" style=\"width: 345px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2009\/12\/fachwerkhaus_07.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2009\/12\/fachwerkhaus_07.jpg?resize=345%2C230&#038;ssl=1\" alt=\"Fachwerkhaus\" width=\"345\" height=\"230\" class=\"size-full wp-image-14821\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2009\/12\/fachwerkhaus_07.jpg?w=345&amp;ssl=1 345w, https:\/\/i0.wp.com\/www.antik-natur.de\/blog\/wp-content\/2009\/12\/fachwerkhaus_07.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-14821\" class=\"wp-caption-text\">Ein saniertes Fachwerkhaus<\/figcaption><\/figure>\n<p>Alte Fachwerkh\u00e4user erf\u00fcllen in keiner Weise den Anforderungen einer energiesparenden Wandd\u00e4mmung. Hierbei ist es sehr sinnvoll, von innen eine zweite Schale, beispielsweise aus Schilfrohrplatten, zu bauen. Ebenfalls m\u00f6glich ist eine zweite Schale aus KS-, Porenbeton- oder Bl\u00e4htonsteinen.<\/p>\n<p>Die Kosten f\u00fcr dieSanierung eines Fachwerkhauses kann schon tief in den Geldbeutel gehen. Wichtig ist an dieser Stelle zu wissen, dass es staatliche F\u00f6rdermittel f\u00fcr die Sanierung von denkmalgesch\u00fctzten H\u00e4usern gibt. Informationen hierzu erteilt die Denkmalschutzbeh\u00f6rde. In einigen Bundesl\u00e4ndern gibt es auch F\u00f6rdergelder direkt von der Denkmalschutzbeh\u00f6rde, auf die man allerdings keinen Rechtsanspruch hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine fachgerechte Sanierung durch einen in der Denkmalpflege erfahrenen Handwerker ist sehr teuer. Daher ist es fast selbstverst\u00e4ndlich, dass ein Fachwerkhaus vom Bauherren \u00fcberwiegend in Eigenleistung saniert wird. 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