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Mit alten Baustoffen kreativ gestalten
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Stille Zeitzeugen – Haus mit Geschichte

Oktober 22, 2010 Von: Karl-Heinz Kategorie: Wohnen Noch keine Kommentare →

Heiligenhaus. (Kirsten Gnoth) Allein auf weiter Flur steht heute das Fachwerkhaus von Familie Ostermann. „Haus Hefelmann wurde abgerissen. Da unten standen weitere Häuser, die sind auch weg“, erklärt Ursel Ostermann und zeigt die Friedhofstraße hinunter. Die Eigentümerin genoss lange Zeit das Wohnambiente in einem Fachwerkhaus. Seit einigen Jahren fühlt sich ihr Sohn dort sehr wohl.
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Altbauten an heutige Standards anpassen

August 13, 2010 Von: Karl-Heinz Kategorie: Bausanierung Noch keine Kommentare →

Sanierung spart Energie und schont die Umwelt

Viele Altbauten haben einen enormen Energieverbrauch und belasten somit nicht nur die Geldbeutel von Eigentümern oder Mietern, sondern auch die Umwelt. Eine Altbausanierung ist daher sinnvoll. Zudem steigert eine Sanierung den Immobilienwert erheblich, wie das Immobilienportal www.myimmo.de zeigt.

Bei der Altbausanierung geht es vor allem darum, ein Gebäude an den heutigen Standard anzupassen. Je älter ein Haus ist, desto kritischer ist zumeist dessen Zustand. Die Altbausanierung kann neben der Gebäudetechnik die Statik der Bauteile, die Grundrissdisposition oder die äußere Hülle betreffen. Eine Sanierung ist also nicht mit einer Renovierung gleichzusetzen, die weit weniger aufwendig ist. Da eine Altbausanierung in der Regel eine sehr umfassende und auch etwas längere Angelegenheit ist, müssen die Bewohner oftmals das Haus verlassen. Eine Altbausanierung betrifft auch solchen Gebäudebestand, der unter Denkmalschutz steht. Konservierung und Restaurierung sind daher Begriffe des Denkmalschutzes.

Die Sanierung einer Altimmobilie kann ökologisch sinnvoll sein. Allerdings erscheint die nachträgliche Wärmedämmung einer Altimmobilie nur in seltenen Fällen wirtschaftlich, da sich eine solche Investition momentan erst nach 20 bis 25 Jahren rechnet. Doch gesetzliche Zwangsmaßnahmen wie etwa der Energiepass oder die verschärfte Energieeinsparverordnung veranlassen Hausbesitzer zum Energiesparen. Unter dem Hinweis auf eine CO2-Gebäudesanierung können sie diese Fördermittel im Rahmen der neuen Auflagen aus EEWärmeG, EnEV, EnEG und dem Konjunkturpaket beantragen. Verschiedene Förderprogramme sowie KfW-Programme stehen zur Auswahl. Kaufinteressenten sollten vor dem Kaufabschluss ein Gutachten erstellen lassen. Ein unabhängiger Sachverständiger kann den Wert eines Wohnhauses einschätzen und weiß, welche Kosten im Einzelfall auf den Käufer zusätzlich zukommen können.

Weitere Informationen:
http://news.myimmo.de/…

Treppen im Altbau reparieren

Dezember 17, 2009 Von: Karl-Heinz Kategorie: Bausanierung, Wohnen 2 Kommentare →

Die Stufen.
Knarrende Treppenstufen sind meist auf das Schwinden der Setzstufen zurückzuführen. Generell kann dieses Knarren durch einfache Maßnahmen, ohne einen versierten Handwerker in Anspruch nehmen zu müssen, beseitig werden, wenn wieder ein strammer Sitz zwischen Sitz- und Trittstufe erzielt wird. Ist die Unterseite der Treppe leicht zugänglich, kann man von hier aus die Setzstufe neu vernageln. Diese Arbeit erledigt man am besten zu zweit. Nach Lösen der alten Verbindung durch ziehen der Nägel oder durchtrennen mit einem elektrischen Fuchsschwanz mit Eisensägeblatt, wird die Trittstufe unter Hebeldruck angehoben und die Setzstufe in der höchsten Position erneut vernagelt. Man kann aber auch eine Leiste oben gegen die Setzstufe nageln. Sind mehrere Stufen zu reparieren, arbeitet man von unten nach oben.
Steht kein Helfer zur Verfügung, kann man die Trittstufe auch durch Keile anheben und mit einer Leiste fixieren. Dazu muss jedoch die Leiste vor dem anheben der Trittstufe hinter die Keile gelegt werden, weil man sie sonst nicht mehr hinter die Keile bekommt.
Ausgetretene Treppenstufen repariert man am schnellsten durch das vollflächige Aufschrauben eines Brettes auf jede Stufe. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die untere Trittstufe um die Brettdicke höher wird. Um nun die Gleichmäßigkeit der Stufenhöhen wieder herzustellen, müsste jetzt das Treppenpodest ebenfalls aufgesattelt werden.

Das Treppengeländer
Will oder muss man ein Treppengeländer reparieren, bedeutet dies eine Demontage des gesamten Treppengeländers. Hierzu sind zunächst die Haltewinkel an den Geländerpfosten abzuschrauben. Dadurch lässt sich der Pfosten meist nach oben ziehen. Dann sollten alle Stichnägel an den Sprossen entfernt werden. Dann wird die defekte Sprosse aus ihrem unteren Sitz herausgehoben und seitlich von der Treppe weggedrückt. Nun lässt sie sich durch Ziehen und Drehen aus dem Handlauf lösen.
Neue (alte) Treppensprossen besorgt man sich vorher bei einem Händler für historische Baumaterialien. Diese Händler haben meist eine große Anzahl verschiedener Sprossen auf Lager. (Siehe unteres Bild als Beispiel)
Alte Treppenprossen
Das Wiedereinsetzen der neuen Sprosse erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Zuerst wird das obere Ende in das Bohrloch des Handlaufes geschoben und dann in die Öffnung der Trittstufe bzw. der Treppenwange gedrückt. Meist sind hierzu einige leichte Hammerschläge gegen den unteren Zapfen erforderlich. Sitzt die Sprosse richtig, wird sie wider mit Stichnägeln befestigt.

Altbausanierung – die Vorteile und Nachteile

Dezember 15, 2009 Von: Karl-Heinz Kategorie: Bausanierung Noch keine Kommentare →

Alte Häuser haben ihren Charme. Sie tragen Lebensspuren und haben ein eigenes Schicksal gemeistert. Dieser Reiz des Alten lässt den Trend, ein altes Haus zu sanieren immer wieder neu entfachten. Doch auch wenn die Liebe zum Alten noch groß ist, dürfen der Aufwand und die Kosten für eine Haussanierung nicht aus dem Blick verloren werden.
Immer wieder stehen Bauherren und Bauwillige vor der Frage, ob sie vieleicht ein altes Haus, das eventuell geerbt wurde oder das günstig zu kaufen ist, sanieren oder doch einen Neubau errichten sollen. Im Vordergrund sollte bei der Beantwortung dieser Frage immer eine Analyse der Kosten für eine Altbausanierung im Vergleich zu einem Neubau stehen. Hierbei sollte man auch die möglichen Vorteile einer Sanierung betrachten und dann die Risiken und Nachteile.


Die Vorteile einer Altbausanierung sind:
Sie haben es meist mit einem organisch gewachsenen Umfeld und einer gut ausgestatteten Infrastruktur zu tun in der Sie unter Umständen lange heimisch sind.
Ist das Haus schon in Ihrem Besitz fallen keine Erschließungskosten an, beim Kauf einer Altimmobilie in der Regel meist ebenfalls nicht. D.h. die entsprechenden Versorgungsträger wie Wasser, Abwasser, Gas und Strom sind bereits vorhanden.
Gärten sind angelegt, große Bäume spenden Schatten und Schutz, Sie müssen also nicht erst Jahre warten.
Neben Kindergärten und Schulen gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten, für die älteren Bewohner auch wohnungsnahe Arzt- und Apothekenversorgung, für die Jüngeren genügend Sport- und Freizeiteinricht-ungen. Sie kennen die Nachbarn bereits und wissen, mit wem Sie es zu tun haben oder Sie können anhand der Nachbarn entscheiden, ob Sie Ihr Wunschobjekt kaufen oder nicht.
In zentralen Lagen sind Sie mitten in einer pulsierenden Ortschaft oder gar Stadt.
Die Bauzeit für die Sanierung ist meist kürzer, es sei denn, Sie wollen oder müssen total entkernen und fast alles neu machen. Da in der Nachbarschaft auch alte oder ältere Häuser stehen, wird meist nicht ständig gebaut wie in einer Neubausiedlung.
Nicht selten ist Kauf und Sanierung günstiger als ein Neubau.


Bei einer Albausanierung ergeben sich folgende Nachteile und Risiken.
Man kann vorab nicht alle Kosten richtig abschätzen, Holzbalkendecken können sich z.B. in einem schlechteren Zustand befinden als gedacht, Fachwerk kann innen verfault sein, Das Dach Marode und/oder von Holzwürmern zerfressen – dann muss das Dach erneuert und eventuell finanzielle Reserven angegriffen werden.
Abbruchmaterial ist schwierig abzufahren, Material und Geräte können oft nicht bis an die Einbaustelle gebracht werden. Es gibt zuwenig Lagerflächen. Dies kann das Bauen nachhaltig verteuern. Nicht erkannte Gefahrstoffe im Abbruch wie zum Beispiel Giftstoffe im Dachstuhl können die Bauzeit verlängern, den Abtransport erschweren, die Kosten erhöhen und die Gesundheit gefährden. Wer den Grundriss verändern möchte ist meist sind durch die statischen Gegebenheiten oder durch Auflagen des Denkmalschutzes beschränkt. Erfolgerlebnisse stellen sich oft erst spät ein – während man beim Neubau das Haus schnell wachsen sieht, wird bei der Modernisierung oft zuerst abgebrochen, also rückgebaut und dann erneuert.
Nachteilig wirkt sich auch aus, wenn man während des Umbaus in dem Haus wohnen bleibt oder vor der Sanierung einziehen muss. Dann ist mit viel Staub und Lärm rechnen und andere Unannehmlichkeiten zu rechnen.
Man muss den Bestandsschutz der Nachbarn beachten, z.B. bei hohen Bäumen oder Gartenmauern
Während des Bauens sind häufig schnelle Entscheidungen nötig, die oft nicht ganz billig sind.

Altbau Sanierung- Was gehört alles dazu?

Dezember 13, 2009 Von: Karl-Heinz Kategorie: Bausanierung Noch keine Kommentare →

Was ist eine Bausanierung?
Unter einer Bausanierung, beziehungsweise einer Sanierung im Bauwesen, versteht man das wieder in Stand setzen eines Hauses, dass auf Grund von verschiedenen Schäden nur noch schlecht, bis komplett unbewohnbar ist.
Hier geht es aber vor allen Dingen darum, die Häuser an den heutigen Standard anzupassen bzw. den ursprünglichen Zustand wieder herszustellen.

Fachmann zu Rate ziehen
Bei einer Altbausanierung sollte vor der Planung der durchzuführenden Maßnahmen zunächst eine gründliche Bestandsaufnahme des Objektes erfolgen. Dazu gehören auf jeden Fall eine Überprüfung der Stabilität der Fundamente und eine Prüfung der Feuchtigkeitssperren in den Grundmauern. Bei der Begehung sollte festgestellt werden, ob sich im Mauerwerk Risse zeigen oder Schimmelspuren zu finden sind. Der Sachverständige erkennt schnell, wo eventuelle Schwachstellen eines Hauses liegen. Feuchte Wände, Hausschwamm oder Ungeziefer, nasse Keller und veraltete Haus- oder Sanitärtechnik sind nur einige der Risiken.

Unter Einbeziehung eines fachkundigen Zimmerers sollte die tragende Dachkonstruktion, die Treppen und Fußböden zumindest einer Sichtprüfung unterzogen werden. Auch Türen und Fenster sollten genauer angeschaut werden, ob eine Reparatur ausreichend ist oder sie ausgetauscht werden müssen.

Architekt für die Koordination
Entscheidet sich der Hausherr für die Sanierung, sollte am besten ein Architekt die Koordination der künftigen Baustelle in die Hand nehmen. Das hat den Vorteil, dass bei ihm alle Fäden zusammenlaufen und die Sanierung wie gewünscht gelingt. Darüber hinaus weiß der Architekt welche Behörden bei genehmigungspflichtigen Maßnahmen informiert werden müssen.

Fehler durch Profis vermeiden
Fachwissen ist auch unerlässlich, wenn es darum geht, die Reihenfolge der Sanierungsarbeiten festzulegen. Hier sollte man unterscheiden zwischen Arbeiten, die den Wert des Hauses erhalten, und solchen, die seinen Wert steigern. Alles, was an dem Haus weitere Schäden verursachen könnte wie ein undichtes Dach und bröckeliger Putz, durch den die Feuchtigkeit dringt, sollte unverzüglich in Ordnung gebracht werden.
Wer ein Dach neu eindecken muss, sollte gleich an eine Isolierung denken. Es ist immer sinnvoll, erst zu dämmen und dann die neue Heizung einzubauen, die dann entsprechend geringer dimensioniert ausfallen kann als bei einem ungedämmten Haus.
Auch die Fassade zu dämmen, ohne die Fenster auszutauschen, kann zu Mängeln führen.

Selbst ist der Mann – aber in Maßen
Kleine Arbeiten wie Tapeten entfernen, streichen, Türen abschleifen oder Dielen reparieren kann man selbst machen:
Bei Dielenfußböden geben meistens die Federn zuerst auf. Das merkt man daran, dass sie die Dielenbretter beim Betreten durchbiegen oder quietschen. Dort kann man mit verschiedenen Nageltechniken oder speziellen Sanierschrauben Abhilfe schaffen. Marode Dielen müssen ausgetauscht werden.

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