Wir möbelieren um… (1)

Eigentlich wohnen wir ja in einem alten Fachwerkhaus und man könnte annehmen, dass wir unsere Einrichtung darauf abgestimmt haben. Haben wir aber nicht. Denn wir sind bisher einige Male umgezogen und haben dann weitgehend unsere alten Möbel mitgenommen. In der Zwischenzeit haben diese Möbel nun auch schon 35 Jahre zusammen mit uns verbracht und alle sind auch nicht mehr in einem top Zustand.


Seit einigen Jahren wohnen wir nun hier und haben uns langsam wieder an das Landleben gewöhnt. Inzwischen bin ich nun ständig zu Haus und kann mich um alles kümmern. Gleich nach dem Einzug haben wir unsere Küche selbst gebaut und eingerichtet. Nun sind wir gerade dabei, nach und nach alles nach dem skandinavischen Wohnstil einzurichten, denn wir mögen diesen Stil. Und hier sind wir nicht allein, der skandinavische Wohnstil wird auch in Deutschland immer beliebter.
Helles Holz, klare Formen und freundliche Farben machen diesen Einrichtungsstil auch für uns angenehm. Genau wie die Skandinavier lieben wir die natürlichen Materialien, denn sie geben uns das Gefühl von Wärme.
Auch wichtig für uns, alte, scheinbar abgenutzte, unbrauchbare Möbel lassen sich mit ein wenig Farbe wieder zu einem neuen Glanz verhelfen und so in den Wohnraum intergrieren. Das klassische Weiß wird sicherlich nie bei diesem Wohnstil verschwinden. Neben Pastelltönen werden strahlende und ausdrucksstarke Farben bevorzugt. Bunt gemusterte Textilien, wie Teppiche und Vorhänge, Porzelane mit ausdrucksstarken Dekoren prägen diesen Stil.

Skandinavischer Landhausstil
Skandinavischer Landhausstil – Ein Traum…
Foto: via

Die Skandinavier greifen bei der Möbelherstellung gerne auf heimische Hözer zurück. Hierbei bevorzugen sie Kiefer, Fichte und Birke. Diese Bäume gibt es dort genügend und sie zählen zu den nachwachsenden Rohstoffen.
Die Formen der Möbel sind schlicht, geradlinig, klar und praktisch – und so wollen wir es auch halten, einfache Möbel ohne großen Schnick-Schnack. Die Accessoires sind kuschlig und schön. Ein gemütlicher Sessel, Juteteppiche und ein flauschiges Schaffell gehören, neben einem Ofen, einfach dazu.

Der Anfang ist gemacht…

Im Dachgeschoss hatten wir bisher ein sogenanntes Kinder(Gäste)zimmer, das nur wenig genutzt wurde. Im Schlafzimmer stand dafür ein fast deckenhoher großer Kleiderschrank mit einem dunklem Dekor, Schwebetüren und einem 2m Spiegel; auf der Scheune zwei alte Schränke aus den Fünfigern und diverse Schrankunterteile unserer alte Schrankwand.
Um nun endlich Platz, Helligkeit und Luft in das Schalfzimmer zu bekommen sollte der Kleiderschrank in das ehemalige Gästezimmer gebracht werden, das dann als Ankleidezimmer fungieren soll. Dazu wurde er demontiert und die Einzelteile habe ich dann weiß gestrichen. Zum Streichen, oder besser gesagt zum Rollen, nehme ich Acryl-Buntlack, den ich im Baumarkt kaufe.

Gästezimmer vor dem Umbau
Gästezimmer vor dem Umbau

Ankleide-DurchgangAnkleide-Durchgang neu
Ankleide-Durchgang, der Boden neu verlegt und Teilaufbau des Kleiderschrankes

Ankleide-Durchgang geschlossen
Die Schiebetür des Kleiderschrankes, schließt den Durchgang. Rechts werden noch umgebaute Schrankunterteile aufgestellt.

Teil 2 folgt…

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