Endlich keine Insekten mehr im Haus – 6 nützliche Tipps

Kaum wird es draußen wärmer, fängt es überall zu summen an. Auch wenn die Insekten wichtig für Flora und Fauna sind, möchte sie niemand gern in der Wohnung oder im Haus haben.

Verschiedene Insekten fernhalten

Mücken, Motten, Bienen, Wespen und gemeine Stubenfliegen machen sich im Sommer gerne in Wohnungen und Häusern breit. Je nach Art werden sie geradezu magisch von Gerüchen, Wärme und Licht angelockt. Während manche von Ihnen eher harmlos sind, können andere unangenehme Stiche und sogar allergische Reaktionen verursachen. Glücklicherweise gibt es eine ganze Reihe von nützlichen Tipps, mit denen sich die Störenfriede fernhalten lassen.

Tipp 1: Das Insektenschutzgitter

Es mag banal klingen, aber den nahezu besten Schutz vor beflügelten Eindringlingen bietet immer noch das klassische Gitter bzw. Netz im Fenster. Durch die engen Maschen eines Insektenschutzgitters passt nicht einmal eine Mücke, sodass selbst die unerwünschten Blutsauger damit abgehalten werden können. Außerdem sind die Gitter relativ günstig in der Anschaffung und lassen sich leicht am Fenster befestigen.

Insektenschutzgitter in einer Fabrik
Insektenschutzgitter in einer Fabrik
Bild: Von akturt / Canva

Tipp 2: Der Ventilator

Insekten mögen keine bewegte Luft. Ein Ventilator in Fensternähe wird also die meisten von ihnen abhalten. Gleichzeitig sorgt er für eine angenehm kühle Brise im Raum, die gerade im Hochsommer richtig guttut. Übrigens leistet er auch hervorragende Dienste, wenn im Sommer draußen gegessen werden soll. Dafür muss er einfach nur in der Nähe des Esstisches aufgestellt werden. Wer eine Klimaanlage besitzt, kann diese auch als Mittel gegen Stechmücken einsetzen. Die scheuen nämlich die kühle Luft und fliegen so schnell wieder aus dem geöffneten Fenster heraus.

Tipp 3: Die Insektenlampe

Solche Lampen sind in Südeuropa häufig zu finden. Doch auch hierzulande können sie eingesetzt werden. Mit ihrem Licht locken sie eine ganze Reihe von Insekten an, die dann durch einen Stromschlag getötet werden. Vor allem bei einer akuten Plage können sie Abhilfe schaffen. Manch einer kann bei dem Geräusch, dass durch die Stromschläge erzeugt wird, aber nicht so gut schlafen.

Tipp 4: Lavendel

Lavendel strömt einen ganz eigenen Geruch aus, der auf Menschen eine angenehm beruhigende Wirkung hat. Stechmücken und viele Mottenarten mögen diesen aber überhaupt nicht und halten sich möglichst fern. Duftende Lavendelsäckchen lassen sich problemlos in der ganzen Wohnung verteilen. Wer sich schon immer einen eigenen Kräutergarten anlegen wollte, sollte diesen auch mit ordentlich Lavendelpflanzen ausstatten. Dann treiben sich auch im Garten weniger Mücken herum.

Kräuterspirale
Kräuterspirale

Tipp 5: Basilikum

Stubenfliegen stechen zwar nicht, sind aber unheimlich lästig. Das liegt vor allem daran, dass sie sich ständig auf den Körper setzen oder um einen herumschwirren. Sie haben aber eine Schwäche: Sie mögen absolut keinen Basilikumduft. Die nützliche Pflanze lässt die Küche im Handumdrehen fliegenfrei werden und bietet sich gleichzeitig zum Verfeinern von zahlreichen köstlichen Gerichten an.

Tipp 6: Kaffeepulver

Neben Mücken sind wohl Wespen die unbeliebtesten Insekten in unseren Breitengraden. Denn sie sind meist sehr aggressiv und hinterlassen schmerzende Stiche, die stark anschwellen können. Wer bereits Wespen in der Wohnung hat, kann diese effektiv vertreiben, ohne sich in Gefahr zu begeben. Denn wildes Herumwedeln oder gar Pusten macht die Wespen nur noch angriffslustiger. Stattdessen empfiehlt es sich, einfach ein wenig Kaffeepulver anzuzünden und in einem feuerfesten Gefäß zu verbrennen. Dann ergreifen die gestreiften Übeltäter in der Regel schnell die Flucht.

Kaffeesatz
Angezündeter und leicht schmorender Kaffeesatz vertreibt Wespen.
Bild: Von Dominique_Lavoie / Canva

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