Leinöl

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sind hochwertige Pflanzenöle essenziell. Eines der wertvollsten Pflanzenöle ist das Leinöl, das viele positive Eigenschaften besitzt. Doch was ist das Besondere am Leinöl, das so viele Einflüsse auf den menschlichen Körper haben kann? Diese Fragen sollen in diesem Artikel geklärt werden.

Was ist Leinöl?

Leinöl wird meist aus den Samen des Öllein (Linum usitatissimum) gewonnen. Doch auch andere verwandte Arten des Leins können zur Ölgewinnung genutzt werden. Die Pflanze wird auch Flachs genannt und ist eine der ältesten kultivierten Pflanzen. Um das Leinöl zu gewinnen, werden die Leinsamen enthalten. Diese Samen enthalten bis zu 44% Öl, je nach dem wie reif sie geerntet werden. Sie werden nicht nur für die Verarbeitung zu Leinöl verwendet, sondern können auch im Ganzen gegessen werden. Durch seine gesundheitsfördernde Wirkung wurde die Pflanze 2005 zur Heilpflanze des Jahres ernannt.
Für die Verarbeitung zum menschlichen Verzehr wird das Öl ausschließlich kalt gepresst, was die wertvollen Inhaltsstoffe bewahrt.
Das fertige, kaltgepresste Leinöl besitzt eine gold-gelbe Farbe. Charakteristisch ist der Geruch, der dezent würzig sein kann. Er ist Vergleichbar mit Heu und weißt eine leicht nussige Note auf.

Welche Eigenschaften machen Leinöl so einzigartig?

Das Leinöl besitzt eine außergewöhnlich hohe Menge an ungesättigter Linolensäure. Diese ist mit 50-70% die Hauptfettsäure des im Leinsamen enthaltenen Öls. Da die Linolensäure zu den Omega-3-Fettsäuren gehört, ist das Leinöl eines der gesündesten Öle. Im Gegensatz dazu enthält beispielsweise Sonnenblumenöl nur 1% Linolensäure.
Das Besondere ist, dass die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren die Anzahl der Omega-6-Fettsäuren bei Weitem übersteigt. Diese Eigenschaft ist sehr selten. Bei den meisten Kulturpflanzen ist das Verhältnis umgekehrt, was dem Leinöl eine Sonderstellung verschafft. Seitdem Leinöl zum Ernährungsplan der Menschen gehörte, wurde der getreidelastige Speiseplan aufgewertet. Es wird empfohlen, dass das Verhältnis von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren etwa 1:5 betragen soll.

Gesunde Omega-3-Fettsäuren

Die pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren werden vom Körper zur Verstoffwechselung der Energie und zum Aufbau der Zellmembranen benötigt.
Die Umwandlungsprozesse im menschlichen Körper funktionieren besonders gut, wenn das Verhältnis zwischen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren gut ausgewogen ist und sich im Bereich 1:5 bewegt. Dies ist besonders beim gesunden Leinöl der Fall.
Die in pflanzlichen Ölen enthaltenen Omega-3-Fettsäuren wirken sich beim Menschen auf viele Körperfunktionen gesund aus. Sie haben Einfluss auf die Entwicklung der Knochen und bewirken eine größere Stabilität dieser. So wirken sie Erkrankungen wie Osteoporose entgegen.
Da Omega-3-Fettsäuren auch für die Gehirnentwicklung eine Rolle spielen, werden sie für die Ernährung von Schwangeren und Stillenden empfohlen, um die Entwicklung des Kindes optimal zu fördern.
Omega-3-Fettsäuren haben viele unmittelbare Einflüsse auf die Gesundheit. Aus diesem Grund werden sie als essenzieller Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung angesehen.
Neben ihrer Wirkung auf die Knochen werden mit den Bestandteilen der Omega-3-Fettsäuren auch viele andere gesundheitsfördernde Eigenschaften in Verbindung gebracht.

Bei welchen Erkrankungen helfen Omega-3-Fettsäuren?

Allgemein gilt, dass eine ausgewogene Ernährung Omega-3-Fettsäuren enthält, die vielen gesundheitlichen Problemen vorbeugen.
In der Schwangerschaft und in der Stillzeit ist es wichtig, dass genügend Omega-3-Fettsäuren von der Mutter aufgenommen werden. Diese unterstützen die Entwicklung des Gehirnes beim Kind. Aber auch Wochenbettdepressionen und Frühgeburten treten seltener auf, wenn die Mutter gut versorgt ist.
Wie bei der Entwicklung von Säuglingen spielen die Omega-3-Fettsäuren auch für Gehirn und Auge von heranwachsenden und erwachsenen Personen eine große Rolle. Sie scheinen Auswirkungen auf die Bildung von Dopamin und das Hormonsystem zu besitzen. Auch auf die Synapsen und das intrazellulare Signalsystem nehmen sie Einfluss. Viele Erkrankungen werden auf Probleme dieser Körpermechanismen zurückgeführt. Aus diesem Grund werden viele Zusammenhänge zwischen den Omega-3-Fettsäuren und diesen Erkrankungen vermutet.
Dazu zählen neurologische, aber auch psychatrische Erkrankungen.

Wie können Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden?

Neben dem wertvollen Leinöl ist Fisch eine Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Versuchen Sie doch einfach mal hier Glück als Angler….
Da eine ausgewogene Ernährung möglichst viele verschiedene Komponenten enthalten soll, empfiehlt es sich, den Speiseplan möglichst vielfältig zu gestalten. Ein gesundes Öl, wie Leinöl, sollte dabei täglich verzehrt werden. Da Leinöl einen feinen, nussigen Geschmack besitzt, ist es ein traditioneller Bestandteil vieler regionaler Küchen. Das bekannteste Beispiel ist die Kombination mit Kartoffeln und Quark. Es lässt sich jedoch auf vielfältige Art und Weise lecker verarbeiten.
Wie bei allen Ölen ist es wichtig, ein besonders hochwertiges Leinöl zu wählen. Unter http://leinoel-kaufen.com/ ist sorgfältiges gepresstes Leinöl erhältlich. Dieses qualitativ hochwertige Leinöl verfügt über viele Inhaltsstoffe und machen es zu einer wertvollen Komponente der Ernährung.

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