Bauideen: Vorteile vom Bauen mit Holz

Ein Haus mit Holz zu bauen oder zumindest einen großen Teil davon, ist schon seit jeher gängige Praxis: Es gibt schlicht sehr viele Vorteile beim Bauen mit Holz. Aber welche? Und welche Auswirkungen haben diese auf die Entscheidung für oder wider?

Holz trotz moderner Baustoffe nicht vom Baustoffmarkt verdrängt – im Gegenteil

Häuser können aus verschiedenen Materialien gebaut werden. Fachwerkhäuser werden in der Regel aus Lehm und Holz gebaut, während Hochhäuser oft aus Stahl und Stahlbeton errichtet werden.
Aufgrund der Vielfalt der Materialien ist der Hausbau heute sehr abwechslungsreich. Trotz des Booms des Bauens mit Stein und Beton in den nahen zurückliegenden Jahrhunderten und noch einmal speziell mit der Industrialisierung im letzten Jahrhundert, ist Holz als Baustoff heute wieder so gefragt wie nie, weil damit so viele Vorteile einhergehen.

Vorteil 1: Vielfältige Konstruktionsmöglichkeiten und schnelle Bauweise

Die architektonische Freiheit beim Bauen mit Holz ist eines der wichtigsten Vorteile. Im Gegensatz zu Beton und Stein muss Holz nicht trocknen oder aushärten und kann in einem Stück verlegt oder in
eine Wand eingebaut werden. Holz kann mit einfachen Mitteln wie Schleifpapier, Schrauben, Nägeln und Holzschutzmittel bearbeitet, eingestellt und konserviert werden – zu jeder Zeit, da sich seine
Materialeigenschaften praktisch nicht verändern. Holz ist mehr und mehr auch ein geeignetes Material für groß angelegte Konstruktionen – beispielsweise für Apartmentgebäude, Bürohäuser oder sogar Hochhäuser.

Vorteil 2: Physikalische Eigenschaften

Holz ist aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften ebenfalls einige Vorteile. Beispielsweise machen es die einfache Bearbeitung und das geringe Gewicht zum bevorzugten Medium für den Bau von Fertighausteilen. Holz ist von Natur aus effizienter als Stahl oder Beton bei der Isolierung: Der Wärmedurchgangskoeffizient variiert je nach Holzart, liegt aber in der Regel zwischen 0,15 W/(m2K
für Holzrahmenbau und 0,5 W/(m²K für Massivholz). Die entsprechenden Werte für Stahlbeton, Stein oder Vollziegel liegen um den Faktor 1,5 – 2,5 höher. Die Holzbauweise spart damit nicht nur Geld beim Bau, sondern auch bei den Heizkosten – ein Vorteil, der immer bedeutender wird:

Vorteil 3: Erneuerbar und umweltfreundlich

Holz hat von sich aus eine isolierende Wirkung und ist ein nachwachsender Rohstoff. Holz hat eine negative Kohlendioxid-Bilanz. Das macht Holz als Baustoff besonders klima- und umweltfreundlich.
Gerade in der aktuellen Zeit entsprechender klimatischer Veränderungen und mit dem Bedarf an CO2-Einsparungen ist Holz als Baustoff besonders geeignet, zumal jedes damit errichtete Gebäude als CO2-Speicher fungiert. Im großen Stil angewendet hätte das rein rechnerisch sogar signifikante Auswirkungen auf den Klimaschutz.

Vorteil 4: Raumklima, Raumausstattung

Die Luft und ihre Bestandteile sind maßgeblich für das Raumklima verantwortlich. Bekanntlich spielt die Luftfeuchtigkeit eine wichtige unterstützende Rolle. Das atmungsaktive Holz bringt hier hervorragende Eigenschaften mit. Lehmputz und Holz sind gut für ein gesundes Klima im Raum eine ideale Kombination. Darüber hinaus kann Holz auch in Möbeln und Deko Verwendung finden.

Zusammenfassung

Holzhäuser sind nicht nur einfach zu bearbeiten, in Deutschland omnipräsent und klimafreundlicher, sondern spätestens langfristig kostengünstiger und können auf vielfältige Weise gebaut werden.
Eine Kombination aus Lehmputz und Holz kann ein gesundes Raumklima schaffen. Die Vorteile beim Bauen mit Holz sind zudem insbesondere in der aktuellen Zeit der Klimaerwärmung besonders signifikant.

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