Nu issa wech…

um es mal ganz salopp zu formulieren. Aber so salopp nehmen wir die ganze Sache nun auch wieder nicht. Gemeint ist hier unser kleiner Grundofen. Ein Ofen von schlichter Schönheit und ein Meisterwerk, im wahrsten Sinne des Wortes, aber leider nur an Pfuscharbeit. Hingelegt äh hingesetzt hat uns dieses, zum Schluss zum Ärgerniss werdende Ding, der Ofenbaumeister Hutopp aus Klötze.
Drei hinzugezogene Ofenbaumeister, die uns sagen sollten, ob da noch was zu machen wäre, bescheinigten uns, unabhängig voneinander, zwar nicht schriftlich, aber mündlich, dass wohl vom Äußeren her gesehen nicht viel zu meckern sei, aber alles andere, wie die Berechnung der Heizleistung und der Kanäle und die Ausführung selbst, zum Himmel stinken würde. Und damit hatten sie recht. Nicht nur das unser s.g. Grundofen sehr rissfreudig und ablehnend gegenüber der Wand, an der er gestellt wurde, war, nein er drückte aus allen Rissen und Fugen, die er sich geschaffen hatte, unangenehm riechende Gase und Rußwolken, so, dass wir ihn letztendlich stilllegen mussten. Mitunter drückte er sich soweit von der Wand weg, dass wir ohne Probleme einen Zimmermannsbleistift quer in die nun entstandene Fuge hineinstecken konnten. Im Warmhaltefach fielen die Kacheln von den Wänden und es sammelte sich der Ruß.

Wand ohne Ofen
Hier stand einmal der Ofen

An der nun freien Wand zeichnet sich der ehemalige Ofen deutlich ab. Verwunderlich ist, dass trotz angeblich solider Arbeit, wie uns der Ofenbaumeister weismachen wollte, die Wand völlig verrußt ist. Wer jedoch die Ofenkostruktion zur Wand hin gesehen hat, der wundert sich nicht mehr…

Vor einiger Zeit habe ich ja schon einmal über diesen Grundofen geschrieben. Jetzt ist es endlich soweit, in dieser Woche wird der neue Kaminofen geliefert. Heute habe ich die ersten Materialien für die Gestaltung der Ofenanlage aus dem Baumarkt geholt.

Vermutlich werde ich auch über den „Baufortschritt“ berichten :-), Na wir werden sehen…

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