Was es beim Belag für die Terrasse zu berücksichtigen gilt

Die Terrasse gehört zu den gemütlichen Rückzugsorten eines Hauses. Damit sie ihr volles Potenzial als Ruheoase entfalten kann, muss allerdings zunächst der geeignete Belag für die individuellen Anforderungen gefunden werden. Hier kommen drei Fragen, die sich bei der Suche als hilfreich erweisen können.

Wie viel Aufwand darf es sein?

Viele Menschen unterschätzen den Aufwand, den eine Terrasse mit sich bringen kann. Während dies für einige Teil ihres Hobbys ist, möchten andere nach dem Bau so wenig Zeit und Energie wie möglich in die Terrasse investieren. Im Wesentlichen hängt der Aufwand dabei mit dem verwendeten Bodenbelag zusammen. Holz erfreut sich aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit zwar nach wie vor einer großen Beliebtheit. Dennoch haben durch die erhöhte Arbeit, die damit verbunden ist, auch viele Terrassenbesitzer auf andere Materialien umgeschwenkt.

Eine Option stellen daher Steinterrassen dar. Diese bringen allerdings mehr Arbeit bei der Installation mit sich, da sie größere Anforderungen an den Boden stellen. Weniger Stress bedeuten hingegen WPC Dielen. Die Kombination aus Holz und Kunststoff erspart einige Mühen, da das Material nicht so schnell ausbleicht, wie dies bei Holzdielen der Fall ist. Das regelmäßige Einölen der Dielen entfällt damit, was den gesamten Aufwand bereits erheblich senkt.

Wie wichtig ist Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit ist ein Thema, das in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus gerückt ist. Da dieser Aspekt auch bei der Auswahl des passenden Materials für die Terrasse eine Rolle spielt, lohnt es sich, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Holzdielen können sowohl aus heimischen als auch aus exotischen Holzarten gefertigt werden. Wer Wert auf eine möglichst gute ökologische Bilanz legt, sollte tendenziell zu den heimischen Hölzern greifen. Hier sind die Transportwege kürzer, wodurch sich auch die Produktion besser nachvollziehen lässt. Wem hingegen eine etwas bessere Haltbarkeit wichtiger ist, wählt häufig lieber tropisches Holz, tut der Umwelt damit jedoch keinen gefallen.

WPC Dielen sind trotz ihres Kunststoffanteils unbedenklich. Schließlich bestehen die Dielen überwiegend aus Holzmehl, wodurch kein erhöhter Ressourcenverbrauch entsteht. Es handelt sich um ein recycelbares Produkt, das zudem mit einer guten Lebensdauer punktet. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit übertreffen WPC Dielen ihre Pendants aus Holz daher sogar noch und verzeichnen auch deshalb eine steigende Beliebtheit.

WPC - Dielen
WPC – Dielen

Was ist in Zukunft noch geplant?

Der Garten ist meist ein lebendiger Ort und wird fortlaufend verändert. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Terrasse, da sich manche Beläge besser mit den geplanten Projekten vereinbaren lassen als andere. Beispielhaft genannt sei hier der Bau eines eigenen Swimmingpools. Hier hat Holz den Nachteil, dass es im Laufe der Zeit zu splittern beginnt und somit ein erhöhtes Risiko auf Verletzungen darstellt. Stein hat dieses Problem zwar nicht, ist aber mit Abstrichen bei der Haptik verbunden.

Bei WPC Dielen bleibt das angenehme Gefühl beim Barfußlaufen erhalten, ohne dass die Gefahr der Splitterbildung besteht. Daher greifen viele Terrassenbesitzer mittlerweile zu WPC und kommen in den Genuss der Vorteile. Zu beachten ist lediglich, dass starke Sonneneinstrahlung die Dielen aufheizen kann, weshalb man Vorkehrungen treffen sollte. Insgesamt hat sich WPC in der Praxis aber als echte Alternative zu den klassischen Belägen aus Holz oder Stein herausgestellt und vereint die angesprochenen Punkte miteinander.

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